idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
25.11.2008 12:20

Dreimal erfolgreich: Neuer Sonderforschungsbereich der Medizin, neue SFB-Beteiligung in der Genetik, SFB in der Physik verlängert

Gabriele Rutzen Presse und Kommunikation
Universität zu Köln

    Dreimal erfolgreich: Neuer Sonderforschungsbereich der Medizin, neue SFB-Beteiligung in der Genetik, SFB in der Physik verlängert

    Die Haut des Menschen ist ein hoch spezialisiertes, überlebenswichtiges Organ, das den Organismus gegen schädliche Umwelteinflüsse schützt, aber ihn auch mit der Umgebung verbindet. Sie besteht im Wesentlichen aus zwei Schichten, welche miteinander kommunizieren und so das Gleichgewicht und Funktionen der Haut aufrechterhalten. Die Erforschung dieses Zusammenspiels und dessen Störungen, die zu Erkrankungen führen, ist das Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingerichteten Sonderforschungsbereichs "Molecular Mechanisms Regulating Skin Homeostasis" (SFB 829) an der Universität zu Köln. Dieser SFB unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Krieg (Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie) wird sich auf 4 wesentliche Themen konzentrieren: 1. die Kontrolle der Schutzfunktion der Haut; 2. die Bedeutung zellulärer Schäden, ihre Reparatur und Rolle beim Alterungsprozess; 3. die Kommunikation unterschiedlicher Zellsysteme bei Entzündungen und Wundheilung; und 4. Zell Wechselwirkungen und Bindegewebsneubildung.

    Erkenntnisse über gestörte Zell-Kommunikation, welche aus dem Modell der Haut gewonnen werden, können auf andere Organsysteme übertragen werden und so wichtige Grundlagen für die Erforschung weiterer innerer Krankheiten darstellen.

    Der SFB ist eng in den Forschungsschwerpunkt "Lebenswissenschaften" der Universität zu Köln und das Exzellenzcluster CECAD eingebunden und gründet auf einer Kooperation der Dermatologischen Klinik, der Innere Medizin Klink IV, der Institute für Biochemie, Genetik und Entwicklungsbiologie, des neu gegründeten Max-Planck-Institut für "Biologie des Alterns" und der Deutschen Sporthochschule Köln.

    Auch in zwei weiteren Sonderforschungsbereichen verzeichnet die Universität zu Köln Erfolge:

    So wurde der Sonderforschungsbereich "Komplexe Übergangsmetallverbindungen mit Spin- und Ladungsfreiheitsgraden und
    Unordnung" (SFB 608) unter der Leitung von Prof. Dr. Achim Rosch nach bereits vier erfolgreichen Jahren nochmals verlängert Im SFB, an dem auch Bonner Gruppen beteiligt sind, arbeiten Physiker mit Chemikern und Kristallographen an der Erforschung von Materialen mit neuartigen Eigenschaften.

    Auch der Sonderforschungsbereich 612 "Molekulare Analyse kardiovaskulärer Funktionen und Funktionsstörungen", der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, an dem die Universität bereits mit einem Teilprojekt vertreten ist, wurde um einen weiteren Teilbereich (B 16) "Bedeutung des BAX-Inhibitors (BI-1) in der Pathogenese der Atherosklerose" erweitert. In diesem Projekt soll der Einfluss von zellulären Stressreaktionen auf die Entstehung von Artherosklerose in einem Mausmodell untersucht
    werden.

    Bei Rückfragen: SFB 829
    Prof. Dr. Thomas Krieg,
    Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie der Universität zu Köln
    Tel.: +49 (0)221 478-86858

    SFB 608
    Prof. Dr. Achim Rosch
    Institut für theoretische Physik
    Tel: +49 (0)221 470 4994
    E-Mail: rosch@thp.uni-koeln.de
    http://www.sfb608.uni-koeln.de/

    SFB 612
    Prof. Dr. Jens Brüning,
    Tel.: +49 (0)221 470- 2467
    E-Mail: office-bruening@uni-koeln.de

    Verantwortlich: Anette Hartkopf


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Medizin, Philosophie / Ethik, Physik / Astronomie, Recht
    regional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).