Buchvorstellung und Diskussion am 21. Januar 2009
Der Vierjährige, der wie selbstverständlich mit dem einen Elternteil Italienisch und mit dem anderen Deutsch spricht, ruft bei so manchen Erwachsenen eine Mischung aus Bewunderung und Neid hervor. Was man sich mit fortschreitendem Alter mit einiger Mühe erarbeiten muss, scheint dem Kind spielerisch zu gelingen. Doch ist das tatsächlich so? In einer gemeinsamen Veranstaltung des Zentrums Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit der Universität zu Köln und der StadtBibliothek Köln gibt die Journalistin Gerda Pighin Einblicke in sprachwissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Mehrsprachigkeit und stellt als Mitautorin das Buch 'Vernäht und zugeflixt' vor. Im Anschluss diskutieren Experten der Universität zu Köln über Vor- und Nachteile des mehrsprachigen Aufwachsens.
An der Diskussion nehmen teil:
Dr. Iman M. Laversuch, Soziolinguistin und Lektorin am Englischen Seminar der Universität zu Köln
Prof. Michael Becker-Mrotzek, Professor für deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Universität zu Köln
Gerda Pighin, freie Journalistin und Mitautorin des Duden-Lesebuchs "Vernäht und zugeflixt!"
Moderation: Detlef Heints, ehm. Leiter des Kompetenzzentrums Sprachförderung
Die Veranstaltung ist Teil einer Lesereise durch mehrere Universitätsstädte Deutschlands, die anlässlich des 30. Geburtstages der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) stattfindet. Der Eintritt ist frei.
Wann: Mittwoch, 21. Januar 2009, 19 Uhr
Veranstaltungsort: StadtBibliothek Köln, Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln, Tel.: 0221/221-23822
Bei Rückfragen: Riccarda Fasanella M.A., Zentrum Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit, c/o Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln, Tel.: 0221/470-5239, E-Mail: fasanelr@uni-koeln.de
Verantwortlich: Dr. Meike Hauser
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Kulturwissenschaften, Sprache / Literatur
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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