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27.02.2009 16:24

Konjunkturpaket II: 31 Millionen für Gebäudesanierung an der Philipps-Universität

Johannes Scholten Pressestelle
Philipps-Universität Marburg

    Die Philipps-Universität Marburg erhält 31 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes für große Sanierungsmaßnahmen, die in besonderem Maße zu Energieeinsparungen beitragen sollen. Aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes, das die Beschleunigung von HEUREKA-Maßnahmen ermöglicht, werden der Neubau Chemie im Campus Lahnberge sowie der Neubau der Zentralen Universitätsbibliothek im Campus Firmanei in den Haushalt 2009 aufgenommen und können somit zügig umgesetzt werden.

    Der Präsident der Philipps-Universität Marburg, Professor Dr. Volker Nienhaus, begrüßte die Entscheidung der hessischen Landesregierung zur Umsetzung der beiden Konjunkturprogramme des Landes und des Bundes, die gestern bekannt gegeben wurde. Nienhaus erklärte: "Das Land hat mit dieser Bewilligung den besonders hohen Sanierungsbedarf der Universität Marburg anerkannt." Marburg ist neben der Universität Gießen unter allen hessischen Hochschulen mit dem höchsten Betrag aus dem Bundesprogramm bedacht worden. "Dies ist ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der baulichen Situation, der nach Abschluss der Arbeiten auch entscheidend zur Verringerung der Energiekosten der Universität führen wird", führte Nienhaus aus.

    Uni-Vizepräsidentin Professorin Dr. Katharina Krause hob besonders hervor, dass die Finanzmittel aus dem Bundesprogramm projektbezogen in den Haushalt der Universität eingestellt werden sollen. "Damit übernimmt diese die Verantwortung für die Durchführung und Steuerung der Baumaßnahmen, die auf diese Weise zügig im Sinne der Konjunkturförderung umgesetzt werden können. Hierdurch sind wir auch in die Lage versetzt, auf die Bedürfnisse und die Betriebsabläufe der Fachbereiche flexibel zu reagieren. Wir freuen uns über diesen Vertrauensbeweis in die Leistungsfähigkeit unserer Bauabteilung", sagte die Vizepräsidentin.
    Die Hochschulleitung wird in den nächsten zwei Wochen gemeinsam mit dem Wissenschaftsministerium endgültig festlegen, welche Vorhaben durchgeführt werden sollen. Voraussetzung für die Finanzierung aus dem Bundesprogramm ist ein ausreichender Planungsstand, da die Baumaßnahmen innerhalb der kommenden drei Jahre abgeschlossen sein müssen.

    Weitere Informationen:
    Ansprechpartnerin: Professorin Dr. Katharina Krause,
    Vizepräsidentin
    Tel.: 06421 28-26260
    E-Mail: sekretariat-praesident@verwaltung.uni-marburg.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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