idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
21.04.2009 08:53

Internationales Symposium: "Wenn das Eis schmilzt und die Wüste wächst..."

Dr. Ellen Latzin Pressestelle
Bayerische Akademie der Wissenschaften

    Aktuelle Forschungserkenntnisse zu den Eis- und Sandwüsten der Erde stehen im Mittelpunkt eines Symposiums am 23./24. April 2009 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Anhand von Beispielen aus dem Alpenraum, der Zentral-Sahara, den Polargebiete und den afrikanischen Nebelwüsten informieren Fachvorträge über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Ökosysteme von Extremgebieten.

    "Wenn das Eis schmilzt und die Wüste wächst..." - unter dieses Motto haben die Kommission für Glaziologie und die Kommission für Geomorphologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ihr internationales Symposium gestellt. Gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen den schmelzenden Eismassen und den wachsenden heißen Wüsten? Wachsen diese Wüsten wirklich? Was steuert die natürlichen Lebensräume in den Extremlandschaften der Erde? Diese und weitere Fragen des Klimawandels und seine Auswirkungen auf die Ökosysteme der Extremgebiete diskutieren die Experten in den Sektionen "Eiswüsten", "Sandwüsten" und "Vermessung".

    Auch der öffentliche Abendvortrag "Vom Polareis zur Hitzewüste. Klima- und Landschaftswandel in Extremgebieten" (23. April, 18.00 Uhr) verknüpft die Frage des aktuellen globalen Wandels mit Rückblicken in die Klima- und Landschaftsgeschichte der jüngsten Jahr(zehn)tausende. Den Vortrag begleiten die "Marktstände der Wissenschaft", die mit anschaulichen Beispielen den Forschungsalltag von Glaziologien und Geomorphologen zeigen.

    Programm:

    Donnerstag, 23.4.2009
    14.00 Uhr
    Begrüßung (Dietmar Willoweit, BAdW München)
    14.15 Uhr
    Eiswüsten - Trockenwüsten und die Bedeutung der Gebirge in diesen klimatischen Extremzonen (Bruno Messerli, Universität Bern)
    15.00 Uhr
    Glaziologische Polarforschung seit dem Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957/58 (Hans Oerter, AWI Bremerhaven)
    15.45 Uhr
    Die Rolle der Geophysik in der modernen Glaziologie, neue Erkenntnisse aus den Gebirgen und Polarregionen (Christoph Mayer, BAdW München)
    18.00 Uhr
    Vom Polareis zur Hitzewüste - Klima- und Landschaftswandel in Extremgebieten
    (Wolf Dieter Blümel, Universität Stuttgart)

    Freitag, 24.4.2009
    9.15 Uhr
    Bardai - Geschichte einer Forschungsstation (Jörg Grunert, Universität Mainz)
    10.00 Uhr
    Die Ostsahara, der Garten Eden in der Eiszeit (Hans-Jürgen Pachur, FU Berlin)
    11.15 Uhr
    Gletschervermessung im Umbruch: Hat die Photogrammetrie ausgedient?
    (Konrad Eder, TU München)
    12.00 Uhr
    Remote Sensing of Cold and Hot Environments: Glacier Changes in the Alps and Land Use Change in Africa (Petri Pellikka, Universität Helsinki)
    12.45 Uhr
    Bilderreigen aus dem Leben der Jubilare (Ludwig Braun, BAdW München)

    Gleichzeitig werden mit der zweitägigen Veranstaltung die Verdienste von Horst Hagedorn, Oskar Reinwarth und ihrem kürzlich verstorbenen Kollegen Hermann Rentsch gewürdigt. Ihre Namen sind eng mit den beiden Akademiekommissionen verbunden. Die Extremlandschaften waren über Jahrzehnte ihre wissenschaftlichen Forschungsgebiete.

    Vertreter der Medien sind herzlich zu dem Symposium eingeladen (Anmeldung per Mail an presse@badw.de oder per Fax 089/23031-1281).

    Termin: Donnerstag, 23.April 2009, ab 14.00 Uhr und 24. April 2009, ab 9.00 Uhr
    Ort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Plenarsaal, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München (in der Residenz).


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geowissenschaften, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).