Im International Deans' Course vernetzen sich Dekane aus Deutschland, Asien und Afrika, um gemeinsam den dynamischen Wandel der internationalen Hochschullandschaft zu meistern. Die Fachhochschule Osnabrück koordiniert das Ausbildungsprogramm. Jetzt startet der dritte "International Deans' Course" mit 30 afrikanischen Teilnehmern in Osnabrück.
Piraten vor Somalias Küste, Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten, die vor der Küste Italiens stranden, oder der Krieg im Sudan - das sind Themen, die in unseren heimischen Medien allgegenwärtig sind. Dass es abseits dieser Schlagzeilen auch in afrikanischen Staaten funktionierende Bildungssysteme gibt, die sich stetig weiterentwickeln, ist weniger präsent. Dafür aber umso wichtiger: Denn Bildung ist der Schlüssel zu Afrikas Zukunft. Mit dem Ausbildungsprogramm "International Deans' Course" (IDC) sollen auch Führungspersonen von afrikanischen Hochschulen auf die zukünftigen Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der internationalen Bildungslandschaft ergeben, vorbereitet werden.
"Der 'International Deans' Course' ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Bemühungen zur Professionalisierung von Hochschulmanagern in der internationalen Hochschulgemeinschaft geworden. Auf diese Entwicklung eines Qualifizierungsprogramms der Fachhochschule Osnabrück, das in Kooperation mit dem DAAD, der HRK und dem CHE durchgeführt wird, bin ich sehr stolz," betont FH-Präsident Prof. Dr. Erhard Mielenhausen bei der offiziellen Eröffnungsveranstaltung des dritten IDC.
Prof. Dr. Peter Mayer, Projektleiter des IDC, erläutert die neuen Anforderungen an Hochschulmanager im internationalen Kontext: "Hochschulen werden zunehmend autonomer und bekommen mehr Handlungsfreiheit vom Staat. Aber mehr Freiheit bedeutet auch immer mehr Verantwortung. Dekane von Fakultäten oder Fachbereichen der Hochschulen verfügen zunehmend über höhere Budgets, tragen mehr Personalverantwortung und sind auch bei der Entwicklung strategischer Ziele ihrer Wissenschaftseinrichtung gefragt. " Für diese Aufgaben seien Dekane aber nie systematisch qualifiziert worden. Hier setzt der "International Deans' Course" an. Er vermittelt, wie man seine Hochschule in der internationalen Bildungslandschaft gut positionieren kann. Die Teilnehmer des Programms werden dazu motiviert, persönliche Aktionspläne auszuarbeiten, die dann im Laufe eines Jahres immer wieder überprüft werden. Für Marijke Wahlers von der Hochschulrektorenkonferenz ist diese Struktur des Kurses besonders geeignet, um auch langfristig persönliche Entwicklungen der Teilnehmer zu begleiten: "Durch anschließende Workshops und Feedbackrunden können wir mit Fortschritten, aber auch mit Rückschlägen der beteiligten Dekane bei ihren Aktionsplänen konstruktiv umgehen und immer wieder gemeinsam neue Lösungen finden."
Dieses Jahr geht der IDC bereits in die dritte Runde. Christoph Hansert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst freut sich über die positive Entwicklung des Kurses: "Mit diesem Programm schaffen wir ein internationales Netzwerk von Expertinnen und Experten im Bereich des Hochschulmanagements. Ich bin mir sicher, dass die Teilnehmer des Kurses die internationale Hochschullandschaft maßgeblich mitgestalten werden."
Der International Deans' Course ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrum für Hochschulentwicklung und der Fachhochschule Osnabrück.
Inzwischen schon Tradition: Die Teilnehmer des IDC wurden auch dieses Jahr wieder im Rathaus der Sta ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

Inzwischen schon Tradition: Die Teilnehmer des IDC wurden auch dieses Jahr wieder im Rathaus der Sta ...
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