Kölner Astronomen veröffentlichen wahrscheinlichen Geburtsort der Sonne
Prof. Dr. Susanne Pfalzner vom I. Physikalischen Institut hat in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics bisherige Annahmen der Forschung zum Geburtsort der Sonne widerlegt: Unsere Sonne entstand wahrscheinlich in der Gruppe der "leaky" Cluster. Bisher gingen Forscher davon aus, dass solche Cluster mit fast beliebiger Sternendichte geboren werden.
Die meisten Sterne, so auch unsere Sonne werden nicht allein geboren sondern als Teil einer Gruppe von Sternen. Solche sogenannten Sternencluster können aus einigen dutzend Sternen aber auch aus Millionen von Sternen bestehen. Die Mehrzahl dieser Cluster lösen sich innerhalb von 20 Millionen Jahren auf. Im Vergleich zum Alter unseres Sonnensystems (4,6 Milliarden Jahre) gerade einmal ein Augenzwinkern. Es gibt nur zwei Arten von Clustern deren Geburtsgröße und -dichte recht genau festgelegt ist. Demnach ist es wahrscheinlich, dass unsere Sonne in der Gruppe der "leaky" Cluster entstand.
Im Rahmen des Jahres der Astronomie bietet die Universität zu Köln eine Ringvorlesung für jedermann an. Die Vorträge finden 14-tägig jeweils mittwochs um 18.00 Uhr im Hörsaal I der physikalischen Institute statt. Diesen Mittwoch, 13. Mai, referiert Prof. Dr. Susanne Pfalzner zum Thema "Sterne entstehen jetzt!" Informationen zu den Folgeveranstaltungen gibt es im Internet unter: http://www.ph1.uni-koeln.de/iya2009/ringvorlesung.
Weitere Informationen: Astronomy&Astrophysics 498, L 37
Bei Rückfragen: Prof. Dr. Susanne Pfalzner
I. Physikalisches Institut
Tel.: (+49) 221 470-3493
Email: pfalzner@ph1.uni-koeln.de
Verantwortlich: Rainer Schumann
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Physik / Astronomie
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch

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