Das MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik feiert seinen zehnten Geburtstag
FRANKFURT. Zehn Jahre MentorinnenNetzwerk und damit zehn Jahre erfolgreiche Nachwuchsförderung für Frauen in Naturwissenschaft und Technik an hessischen Hochschulen - dieser Anlass bot am Dienstagabend rund 250 Gästen Anlass zu feiern. Viele Studentinnen, Doktorandinnen, Mentorinnen, aber auch andere Unterstützerinnen und Unterstützer aus Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung in den Festsaal des Campus Westend.
Als Höhepunkt der Veranstaltung wurde ein Mentoring-Award an fünf langjährige Mentorinnen verliehen. "Diese fünf erhalten die Auszeichnung stellvertretend für unsere rund 350 Mentorinnen, die alle einen Preis für ihr Engagement verdient hätten." betont Dr. Ulrike Kéré, Geschäftsführerin des MentorinnenNetzwerks. Prof. Dr. Kira Kastell, Dr. Pia Dreiseitel, Andrea Schweiker, Dr. Christina Trautmann und Dr. Angela Ante wurden ausgewählt, weil sie alle von Anfang an dabei waren und eine Vielzahl von Mentees betreut haben. Kira Kastell, Professorin für Elektrotechnik an der Fachhochschule Frankfurt, war selbst zweimal Mentee und ist nun zum fünften Mal Mentorin: "Mir selbst hat die Teilnahme sowohl als Mentee als auch als Mentorin viele neue Perspektiven und Blickwinkel eröffnet und geholfen, mein persönliches Netzwerk auszubauen und persönliche Kompetenzen weiterzuentwickeln."
"Mit dem MentorinnenNetzwerk verfügt Hessen über ein nicht nur bundesweit einmaliges Angebot. Als Best-Practice-Modell zur Förderung von Frauen in Naturwissenschaft und Technik hat es Vorbildfunktion für viele nachfolgende Mentoringprojekte." sagte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann.
1998 als Modellprojekt an der TU Darmstadt und der FH Frankfurt gegründet und auf alle hessischen Hochschulen ausgeweitet, ist das MentorinnenNetzwerk heute mit 1.100 Teilnehmerinnen das größte Mentoring-Netzwerk in der europäischen Hochschullandschaft; beheimatet ist es auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität Frankfurt. Deren Vizepräsident Prof. Rainer Klump betont: "Für uns wie für alle anderen hessischen Hochschulen ist das MentorinnenNetzwerk ein zentrales Element der Frauen- und Nachwuchsförderung und ein attraktives Zusatz-Angebot für unsere Studentinnen und Doktorandinnen. Das Projekt hat das gleichstellungspolitische Profil der Hochschulen entscheidend mitgeprägt." Ulrike Kéré führt den Erfolg auch auf die intensive Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern zurück: "Die enge Kooperation mit namhaften Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ermöglicht eine besonders nachhaltige Karriereförderung an der Schnittstelle zwischen Studium, Promotion und Beruf." Und Herbert Mai, Arbeitsdirektor der Fraport und Vorsitzender im Beirat des MentorinnenNetzwerks bestätigte: "Unternehmen profitieren aus der Kooperation mit dem MentorinnenNetzwerk durch den unmittelbaren Zugang zu talentierten weiblichen Nachwuchskräften."
Mit Mentoring, Training und Networking werden Studentinnen und Doktorandinnen praxisnah auf das Berufsleben vorbereitet und für eine Karriere in Wirtschaft oder Wissenschaft gestärkt. Die gerade abgeschlossene externe Evaluation mit Verbleibsstudie belegt den großen Nutzen des MentorinnenNetzwerks und die positive Wirkung auf die Karriereverläufe der Teilnehmerinnen. Den Mentees gelingt der Berufseinstieg meist schnell und unkompliziert. Es besteht eine bemerkenswert hohe Zufriedenheit mit der aktuellen Beschäftigung und jede vierte ehemalige Mentee hat bereits eine Leitungsfunktion inne.
Informationen: Simone Diehl, MentorinnenNetzwerk, Hessisches Koordinierungsbüro, Campus Riedberg, Tel: (069) 798-49734, simone.diehl@em.uni-frankfurt.de.
www.MentorinnenNetzwerk.de
In Zusammenarbeit mit: MentorinnenNetzwerk
Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigte sie sich als eine der forschungsstärksten Hochschulen.
Herausgeber: Der Präsident
Abteilung Marketing und Kommunikation, Postfach 11 19 32,
60054 Frankfurt am Main
Redaktion: Stephan M. Hübner, Pressereferent. Abteilung Marketing und Kommunikation, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main, Telefon (069) 798 - 23753, Telefax (069) 798 - 28530, E-Mail huebner@pvw.uni-frankfurt.de
Internet: www.uni-frankfurt.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Studium und Lehre
Deutsch

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