idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
26.10.2009 09:21

Laborleitung und vier Kinder - Geht das?

Dr. Anne Hardy Marketing und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Einladung zum Medientermin:
    Wie ist die Situation von Frauen in der Physik? In einem Pressegespräch zum Auftakt der 13. Deutsche Physikerinnentagung in Frankfurt haben Sie Gelegenheit, darüber mit den Organisatorinnen zu sprechen. Die Tagung dient der Förderung und Vernetzung von Frauen in den Naturwissenschaften.

    FRANKFURT. Marie Curie, die erste und einzige Frau, die zwei Nobelpreise erhielt, hatte zwei Töchter. Die ältere, Irène, wurde ebenfalls mit der hohen Ehrung ausgezeichnet. Die geistigen die Nachfahren dieser beiden Pionierinnen in einer von Männer dominierten Wissenschaft haben daraus zweierlei gelernt: Kinder und Karriere müssen sich nicht ausschließen, und: weibliche Vorbilder helfen. Vor diesem Hintergrund dient die vom 5. bis 8. November in Frankfurt stattfindende Physikerinnentagung dem wissenschaftlichen Austausch, der Nachwuchsförderung und Vernetzung. Zu der größten europäischen Konferenz ihrer Art werden 300 Teilnehmerinnen erwartet. Auch eine Kinderbetreuung gehört zum Angebot. Veranstalter sind die Goethe-Universität, die Deutsche Physikalische Gesellschaft sowie die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.
    Inzwischen sind 56 Prozent der Abiturienten weiblich, aber in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind Frauen immer noch unterrepräsentiert, vor allem in Führungspositionen. Doch längst sind es nicht mehr nur engagierte Physikerinnen, die ihren Geschlechtsgenossinnen Mut machen, sondern auch Professoren und Laborleiter in der Industrie, die einen Mangel an qualifiziertem Nachwuchs befürchten. Deshalb kommen zu der Tagung nicht nur Physik-Studentinnen und berufstätige Physikerinnen; auch Schülerinnen und Physik-Lehrerinnen werden seit Jahren erfolgreich in das Programm eingebunden.
    "Gerade für junge Frauen ist es wichtig, Vorbilder zu finden und sich in der Wissenschafts- und Berufswelt zu orientieren", weiß Prof. Maria Roser Valenti, Vizepräsidentin der Goethe-Universität. Die Physik-Professorin und Mutter von drei Kindern hält während der Tagung, in der Sektion "Arbeitswelten/Karriere und Forschung", einen Vortrag zum Thema: "Das tägliche Leben einer Professorin in der Uni. Lassen sich Karriere und Familie vereinbaren?". In den anderen Sektionen geht es um Wissenschaft, Didaktik und Frauenförderung. Außerdem wird die renommierte Fotografin Bettina Flitner im Rahmen eines Gastvortrages ihren Fotoband "Frauen, die forschen" vorstellen.
    Im Rahmen eines Pressegesprächs möchten wir Ihnen vorab Gelegenheit geben, mit den Veranstalterinnen über die Situation von Frauen in der Physik zu diskutieren.
    Ihre Gesprächspartnerinnen:
    Prof. Maria Roser Valenti, Vizepräsidentin der Goethe Universität
    Dipl. Phys. Christina Grimm, Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Dipl. Phys. Sophie Kirschner, Universität Duisburg-Essen
    Eva Katharina Rafeld, Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Dipl. Phys. Julia Wernsdorfer, Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Wann? 4. November 2009, 11:00 Uhr
    Wo? Physikgebäude Campus Riedberg, Friedrich-Dessauer-Hörsaal, R _.401, Max-von-Laue-Str. 1, 60438 Frankfurt
    Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme mit einer E-Mail an: hardy@pvw.uni-frankfurt.de.

    Die Tagung unter der Schirmherrschaft von Gesine Schwan wird unterstützt durch: Areva, HIC for FAIR, Procter and Gamble, McKinsey, Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Mitsubishi, d-fine, oculus, Pfeiffer Vacuum sowie von der Goethe-Universität, der Vereinigung von Freunden und Förderern der Universität und dem Arbeitskreis Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

    Informationen: Dr. Anne Hardy, Wissenschaftskommunikation, Campus Riedberg, Tel.: (069) 798-29228, hardy@pvw.uni-frankfurt.de.
    Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungs¬universität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofes¬suren nimmt die Goethe-Uni den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigt sich die Goethe-Universität als eine der forschungsstärksten Hochschulen.

    Herausgeber Der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Redaktion Dr. Anne Hardy, Referentin für Wissenschaftskommunikation. Abteilung Marketing und Kommunikation, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main, Tel: (069) 798-29228, Fax: (069) 798-28530, hardy@pvw.uni-frankfurt.de.


    Weitere Informationen:

    http://www.physikerinnentagung.de/index.html


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Physik / Astronomie
    regional
    Pressetermine
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).