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09.12.1996 00:00

Kölner Wissenschaftler erhält Leibniz-Preis

Gabriele Rutzen Presse und Kommunikation
Universität zu Köln

    155/96

    Leibniz-Preis fuer Professor Kablitz

    Universitaetsprofessor Dr. Andreas Kablitz, Vorstandsmitglied des Romanischen Seminars der Universitaet zu Koeln, ist ein Leibniz-Preistraeger 1997. Der deutsche Foerderpreis ist fuer die Arbeit des Koelner Wissenschaftlers mit 1,5 Mio. DM dotiert. Ziel des Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmoeglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihren die Beschaeftigung besonders qualifizierter juengerer Wissenschaftler zu erleichtern. Beim Einsatz der Mittel wird den Preistraegern groesstmoegliche Freiheit eingeraeumt.

    Professor Kablitz studierte als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes an der Universitaet zu Koeln Romanistik und Geschichte und wurde hier 1983 promoviert und 1986/87 habilitiert. Nach wissenschaftlichen Zwischenstationen in Florenz, Berlin und Tuebingen uebernahm er 1989 einen Lehrstuhl fuer italienische Philologie an der Universitaet Muenchen und wechselte im Jahr 1994 auf einen Lehrstuhl fuer Romanische Philologie an die Koelner Universitaet. Gleichzeitig ist er Direktor des Petrarca-Institut der Universitaet zu Koeln. Professor Kablitz ist von Hause aus Romanist mit breit gestreuten Arbeitsgebieten, aber einem deutlichen Schwerpunkt in der italienischen Renaissance bzw. im europaeischen Humanismus des 14. bis 16. Jahrhunderts, wo er am Problem des Epochenwandels vom Mittelalter zur Neuzeit arbeitet. Mit seinen Textanalysen beteiligt er sich an den zentralen theoretischen und methodologischen Diskussionen zur Theorie der Fiktion und Narrativik, zur Literatursemiotik und Intertextualitaet, zum Poststrukturalismus und zur Dekonstruktion, ohne sich selbst einer bestimmten Schule einzugliedern. Professor Kablitz gilt als international anerkannter, juengerer Romanist, speziell Italianist, der in seinen Arbeiten in einer fruchtbaren Verbindung von nationalphilologischer Literaturgeschichte, ideengeschichtlicher Rekonstruktion und Literaturwissenschaftlicher Theoriebildung ganz eigene Wege geht und damit sein Fach sachlich und methodisch auf hoechstem Niveau in den Rahmen einer Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft einbindet.

    Der Nominierungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hat von 180 Vorschlaegen fuer den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, die 14 ausgewaehlt, von denen er sich durch zusaetzlich Foerderung eine besondere Steigerung der wissenschaftlichen Leistungen versprach. Die DFG vergibt den Preis aus Sondermitteln des Bundes und der Laender zum zwoelften Mal.

    Professor Kablitz steht Ihnen fuer Rueckfragen unter der Telefonnummer 0221/8903067 zur Verfuegung.

    Verantwortlich: Anneliese Odenthal


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft
    überregional
    Es wurden keine Arten angegeben
    Deutsch


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