idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
20.10.2010 11:06

Erster Lehrstuhl für Völkerverständigung in Deutschland

Maria Zwirner Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Philosophie München

    Eine Stiftung für die Hochschule für Philosophie in München

    Der erste der Völkerverständigung gewidmete Lehrstuhl in Deutschland wird zum beginnenden Wintersemester an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München eingerichtet. Der Lehrstuhl für „Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Völkerverständigung“ wird von der „Stiftung für Völkerverständigung“ finanziert, die der Inhaber einer Münchner Wohnungsbaugesellschaft, Helmut Six, und seine Frau Angela ins Leben gerufen haben.

    Den neuen Lehrstuhl übernimmt der Philosoph Michael Reder. Er hat Philosophie, Theologie und Volkswirtschaft in Tübingen, Fribourg/Ch. und München studiert, wo er zum Doktor der Philosophie promoviert wurde. Dort lehrt der 36-Jährige seit 2005 als Dozent für Sozial- und Religionsphilosophie. Globale Themen der politischen Philosophie, wie ethische Aspekte des Welthandels oder Klimawandel und Gerechtigkeit, standen in den vergangenen Jahren im Zentrum seiner Forschung. Hervorzuheben ist zudem die Diskussion mit Jürgen Habermas über die Rolle von Religionen zur gesellschaftlichen Verständigung, die er mit Josef Schmidt unter dem Titel „Ein Bewusstsein von dem, was fehlt“ herausgab.

    Der Präsident der Hochschule, Professor Michael Bordt SJ, sieht in der Einrichtung des neuen Lehrstuhls eine richtungweisende Möglichkeit für die Hochschule, zu einem vertieften Verständnis menschlichen Handelns und gesellschaftlicher Strukturen beizutragen. Die wissenschaftliche Arbeit des Lehrstuhls solle dazu dienen, die Bedingungen von Völkerverständigung angesichts globaler Veränderungen auf einer grundlegenden Ebene zu untersuchen und zu diskutieren. Bordt erwartet auch konstruktive Auswirkungen auf aktuelle gesellschaftliche Debatten, wie sie beispielsweise jetzt über Fragen und Probleme der Integration von Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen geführt würden.

    Die Einrichtung des neuen Lehrstuhls wird am 26. Oktober mit einer akademischen Feier in der Aula der Hochschule (Kaulbachstr. 31) offiziell vollzogen (Beginn: 19.30 Uhr). Dabei wird die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm (CSU), aus der Sicht einer Politikerin über „Dialog und Verständigung als Basis eines gelungenen Miteinanders“, sprechen. Der Vertreter des Lehrstuhls, Reder, hat das Thema „Philosophie und Völkerverständigung“ gewählt. Der Stifter des Lehrstuhls, Helmut Six, spricht ein Grußwort.

    Bei einer Pressekonferenz am
    Dienstag, 26. Oktober,
    10 Uhr im Hörsaal I der Hochschule, Kaulbachstraße 31,

    wird die Einrichtung des neuen Lehrstuhls für Journalisten von Presse, Funk und Fernsehen eigens vorgestellt durch: Professor Michael Bordt SJ, Präsident der Hochschule, Helmut Six, Stifter des Lehrstuhls und den Vertreter des Lehrstuhls, Dr. Michael Reder.

    Hinweis: Es wird um telefonische Anmeldung zur Pressekonferenz, gegebenenfalls auch zur akademischen Feier, gebeten, zu der Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen willkommen sind.

    Kontakt:
    HOCHSCHULE FÜR PHILOSOPHIE
    PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT S.J.
    Pressestelle: Dr. Michael Reder
    Kaulbachstr. 31a
    80539 München
    Tel.: 089/2386-2357
    presse@hfph.mwn.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Politik
    überregional
    Pressetermine, Studium und Lehre
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay