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05.11.2001 15:12

Vertrag für Patent- und Verwertungsagentur für die IZKF unterzeichnet

Dr. Bärbel Adams Stabsstelle Universitätskommunikation / Medienredaktion
Universität Leipzig

    Um auch an den IZKF Standorten eine effiziente Infrastruktur für den Wissens- und Technologietransfer zu erschaffen, haben sieben Hochschulen und Universitätsklinika mit der Fraunhofer Gesellschaft einen Vertrag zur Gründung einer IZKF- eigenen Patent- und Verwertungsagentur unterzeichnet.

    Der Transfer neuer Technologien von öffentlichen Forschungseinrichtungen zu privaten Unternehmen wird in den U.S.A. seit der Verabschiedung der 'BAYH-DOLE Act' im Jahre 1980 mit großem Erfolg praktiziert.In Deutschland, insbesondere im Bereich der biowissenschaftlich-
    medizinischen Forschung, besteht nach wie vor ein vermehrter
    Handlungsbedarf. Vor dem Hintergrund der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung wissensbasierter Technologien und einer zunehmenden Verteuerung modernen Forschung gibt es daher derzeit auch hierzulande intensive Bemühungen, diese Lücke zu schließen.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete am 5. Oktober 2001 mit der Initiative "Innovation durch Patentierung und Verwertung (IPV)" eine neue bundesweite Verwertungsoffensive. In Bayern wird der Technologietransfer im Rahmen der "Bayern Patent" - Initiative gefördert.

    Um auch an den IZKF Standorten eine effiziente Infrastruktur für den Wissens- und Technologietransfer zu erschaffen, haben sieben Hochschulen und Universitätsklinika mit der Fraunhofer Gesellschaft einen Vertrag zur Gründung einer IZKF- eigenen Patent- und Verwertungsagentur unterzeichnet. Mit der heutigen Unterzeichnung durch den kaufmännischen Direktor des Universitätsklinikums Münster M. Gotthardt tritt der Vertrag in Kraft. Die PVA wird in der Fraunhofer Patentstelle für die deutsche Forschung in München eingebettet sein, und wird für einen Zeitraum von bis zu 7 Jahren vom BMBF u.a. im Rahmen der Verwertungsoffensive gefördert.

    Die PVA wird neben einer Verbesserung der Infrastruktur zur Anmeldung und Verwertung von Patenten an den IZKF-Standorten noch zwei weiteren wichtigen Aspekten Rechnung tragen: einerseits ist in der Patentstelle das notwendige spezialisierte Fachwissen im Bereich der molekularen biomedizinischen Forschung vorhanden, andererseits werden Mitarbeiter der PVA in ständigem Dialog mit den Forschern an den IZKF stehen. Dadurch wird gewährleistet, dass Erfindungen stets auf ihre Patentfähigkeit, technische Realisierbarkeit und wirtschaftliche Verwertbarkeit geprüft und ggfs. einer Verwertung zugeführt werden können.

    Den Vertrag zur Gründung der PVA haben das Universitätsklinikum Aachen, die Friedrich-
    Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller Universität Jena, das Klinikum der Universität zu Köln, die Universität Leipzig, das Universitätsklinikum Münster sowie die Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg unterzeichnet. Dem Vertrag können grundsätzlich jedoch auch weitere Fakultäten, auch an Standorten ohne ein eigenes IZKF, beitreten.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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