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04.07.2002 11:40

DFG legt Schwerpunktprogramm "Antarktisforschung" neu auf

Dr. Eva-Maria Streier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

    Deutsche Wissenschaftler behalten Zugang zur internationalen Polarforschung

    Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat gestern die Weiterführung der Antarktisforschung als Schwerpunktprogramm beschlossen. Mit dieser Entscheidung sichert die DFG deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen planungssicheren Zugang zur internationalen Polarforschung. Die Laufzeit des Programms beträgt vorerst fünf Jahre und wird jährlich mit 2 Millionen Euro gefördert.

    Forschung in den Polargebieten hat insbesondere im Hinblick auf klimarelevante Untersuchungen international stark an Bedeutung gewonnen. Durch die bisherige Förderung der DFG und anderer Drittmittelgeber ist es der deutschen Polarforschung gelungen, im internationalen Vergleich einen Platz in der Spitzengruppe zu erreichen. Die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Antarktisforschung" soll die Bedeutung der deutschen Antarktisforschung im internationalen Feld weiter ausbauen. Das soll insbesondere durch die Nutzung der vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) bereitgestellten logistischen Ausstattung - wie Landstationen, Forschungsflugzeuge oder den Forschungseisbrecher "Polarstern" - erreicht werden, die deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rahmen des Schwerpunktprogramms ermöglicht wird.

    Die großen Themenbereiche, die von Wissenschaftlern aller beteiligten Disziplinen bearbeitet werden sollen, konzentrieren sich insbesondere auf die globale Sonderstellung der Antarktis, den Klimawandel, die Energie- und Stoffkreisläufe sowie die physikalischen und biologischen Prozesse in polaren Systemen. Neben der disziplinären Breite der Forschung, welche die Beteiligung von Bio- und Geowissenschaften sowie von Physik und Chemie des Ozeans, der Kryosphäre und der Atmosphäre vorsieht, zeichnet sich das Schwerpunktprogramm auch durch die Einbindung junger Nachwuchswissenschaftler in überwiegend interdisziplinären und internationalen Projekten aus.

    Von 1981 bis 1995 wurde die Antarktisforschung bereits als Schwerpunktprogramm gefördert und im Anschluss als koordiniertes Programm im Rahmen der Einzelförderung weitergeführt. Mit der zukünftigen Förderung im Schwerpunktprogramm will die DFG den spezifischen Anforderungen der Arktis- und Antarktisforschung, insbesondere der Interdisziplinarität und der inter-nationalen Vernetzung, besser gerecht werden.

    Weitere Informationen zum Schwerpunktprogramm "Antarktisforschung" erteilt Dr. Susanne Faulhaber, DFG, Tel.: (0228) 885-2363, E-mail: susanne.faulhaber@dfg.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informationstechnik, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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