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31.08.1998 00:00

Historikertag diskutiert Demokratie und Diktatur

Dr. Gottfried Oy Public Relations und Kommunikation
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)

    Eröffnung am Dienstag, 8. September - 53 Sektionen mit 270 Vorträgen

    FRANKFURT. Am kommenden Dienstag, 8. September, wird der 42. Deutsche Historikertag in Frankfurt am Main eröffnet. Der Historikertag gehört zu den bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Veranstaltungen in Deutschland. Bis zu 3.000 Teilnehmer werden erwartet, darunter auch Wissenschaftler aus den USA und Japan. Das Programm besteht aus 53 Sektionen mit rund 270 Vorträgen zu allen Epochen der Geschichte vom Altertum bis zur Gegenwart. Hinzu kommt ein umfangreiches Exkursionsprogramm zu historisch bedeutsamen Stätten in Frankfurt und Umgebung.

    Eröffnet wird der Frankfurter Historikertag am Dienstag, 8. September, ab 17.00 Uhr in der Alten Oper. Festrednerin ist die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Jutta Limbach. Sie spricht über "die gesellschaftliche und politische Wirkung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts". Der Hessische Ministerpräsident Hans Eichel und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth werden ebenfalls an der Eröffnung teilnehmen.

    Weitere Höhepunkte des viertägigen Kongresses sind die beiden Abendvorträge in der Paulskirche. Dort, wo vor 150 Jahren die erste deutsche Nationalversammlung tagte, wird am Donnerstag, 10. September, die Literaturwissenschaftlerin und Auschwitz-Überlebende Ruth Klüger sprechen zum Thema "Von Schiller bis zur Holocaustliteratur: Überlegungen zum Thema Fakten und Fiktionen". Den Schlußvortrag an gleicher Stelle hält am Freitag, 11. September, der frühere polnische Außenminister und heutige Vorsitzende des Iranisch-Amerikanischen Schiedsgerichtshofs Den Haag, Krzysztof Skubiszewski. Er spricht über "Deutschland und Polen seit 1989 - Intentionen und Wirklichkeiten". Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr.

    Einer der thematischen Schwerpunkte in den 53 Sektionen ist Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa. Unter Leitung von Otto Gerhard Oexle (Göttingen) und Winfried Schulze (München) wird die Rolle von Historikern im Nationalsozialismus diskutiert.

    Neben anderen nehmen Götz Aly und Jürgen Kocka an dieser Veranstaltung teil. Dem Themenbereich Anpassung, Widerstand und Zusammenbruch in der DDR sind gleich drei Sektionen gewidmet. Hinzu kommen Sektionen zum "Totalitarismus" unter Leitung von Klaus-Dietmar Henke (Dresden) und zu "Der Historiker als Richter - der Richter als Historiker" unter Leitung von Dirk van Laak (Jena).

    Die Sektionen finden statt im Zentralen Hörsaalgebäude der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Gräfstraße / Ecke Mertonstraße, 60486 Frankfurt am Main.

    Weitere Informationen: Doris Eizenhöfer und Stefan Kamp, Organisationsbüro 42. Deutscher Historikertag, Senckenberganlage 31, 60054 Frankfurt am Main, Telefon 069/798-25091, Fax 069/798-25090, e-mail: histtag-98@em.uni-frankfurt.de.
    Das gesamte Programm ist auch abrufbar im Internet auf Seite http://historikertag.uni-frankfurt.de.

    Hinweis für die Redaktionen: Pressekonferenzen sind am Dienstag, 8. September, um 19.00 Uhr im Hindemith-Saal der Alten Oper sowie am Donnerstag, 10. September, in Hörsaal H des Uni-Hauptgebäudes (17.00 Uhr Historikerverband, 17.45 Uhr Geschichtslehrerverband). Im Hauptgebäude der Universität ist in Hörsaal B ein Pressebüro eingerichtet. Sie erreichen das Organisationsbüro auch unter Telefon 0171 - 41 65 994 (für Anfragen der Redaktionen; diese Rufnummer ist nicht zur Veröffentlichung bestimmt.)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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