idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore



Teilen: 
15.06.2016 13:14

Von der Simulation zur Imagination: Grenzen »historischer Authentizität«

Stefanie Wiehl Geschäftsführung / Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz

    Die Umbaupläne für das Mainzer Gutenberg-Museum stoßen auf große Kritik. Viele sehen das historische Stadtbild gefährdet. Doch wie sieht eine gelungene authentische Bebauung einer Innenstadt aus?

    ›Architektonische Rekonstruktion‹, ›Wissenschaftliches Plagiat‹ und ›Bildmanipulation‹ sind die Themenblöcke des hochkarätig besetzten Werkstatt-Gesprächs
    »Von der Simulation zur Imagination«
    1. Juli 2016, 11.00 – 16.00 Uhr
    Leibniz-Institut für Europäische Geschichte
    Alte Universitätsstraße 19, 55116 Mainz

    Im Mittelpunkt stehen die Grenzen historischer Authentizität und die Strategien, mit denen Authentizität erzeugt wird – ein Vorgehen, welches insbesondere in den Fällen greifbar wird, in denen es umstritten wird. Plagiat, Bildmanipulation und architektonische Rekonstruktion lassen erkennen, dass Authentizität aufs engste mit Vorstellungen von Imagination, Verbesserung und Täuschung verbunden ist. Wo das eine anfängt und das andere aufhört, wird in politischen und gesellschaftlichen Kontexten unterschiedlich verstanden, die Grenzen sind kulturell bedingt, aber auch situativ und verhandelbar.
    Ausgehend von aktuellen Fällen erörtern
    Gerhard Dannemann (Professor for English Law, British Economy and Politics, Humboldt Universität zu Berlin)
    Matthias Kleiner (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Berlin)
    Elmar Theveßen (Stellvertretender Chefredakteur des ZDF, Mainz)
    Karl N. Renner (Professor für Fernsehjournalismus, JGU Mainz)
    Joachim Wendt (Geschäftsführer schneider+schumacher, Frankfurt a.M.)
    Gabriele Dolff –Bonekämper (Prof. für Denkmalpflege, TU Berlin)

    die elementaren Prozesse und Bedingungen für die gesellschaftliche Akzeptanz von Authentizität, welche die heutige wissenschaftliche Forschung, die allgegenwärtige visuelle Kultur und die Neugestaltung des öffentlichen Raums prägen.
    Organisiert wird das Werkstatt-Gespräch vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, dem Institut für Deutsche Sprache (Mannheim) und dem Leibniz-Forschungsverbund »Historische Authentizität«.

    Pressekontakt: Kathrin Schieferstein, Tel.: +49 6131 393-22,
    E-Mail: schieferstein@ieg-mainz.de


    Weitere Informationen:

    http://www.ieg-mainz.de


    Anhang
    attachment icon Programm

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Kunst / Design, Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).