Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
01.12.2016 10:23

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

Dr. Matthias Arlt PLANT 2030 Geschäftsstelle
Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie

    WissenschaftlerInnen von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen untersuchen in dem dreijährigen Projekt ELSA-GEA, welchen Nutzen und welche Risiken Genom-Editierung für die Landwirtschaft birgt, wie das Thema rechtlich und ethisch bewertet wird und welchen wirtschaftlichen und sozialen Einfluss es im deutschsprachigen Raum hat.

    Am ersten Dezember hat sich ein Forschungsteam am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam getroffen, um aus unterschiedlichen Perspektiven über die Genom-Editierung in der Landwirtschaft zu diskutieren. Die Genom-Editierung Techniken, insbesondere CRISPR/Cas9, werden zurzeit von vielen begeisterten Forschern und Forscherinnen verwendet und verbessert. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden können Tier- und PflanzenzüchterInnen mit der Genom-Editierung wesentlich gezielter Eigenschaften in Pflanzen und Tieren beeinflussen als bisher. Brauchen ZüchterInnen bisher für die Erzeugung einer neuen Pflanzensorte oder Tierrasse viele Jahre, so hoffen sie, in Zukunft diese Zeitspanne wesentlich zu verkürzen.
    Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums, längerer sommerlicher Trockenperioden und steigender Temperaturen, suchen NaturwissenschaftlerInnen mit Hilfe der neuen Techniken passgenaue Lösungen für die Landwirte. Jedoch spielen nicht nur technische Überlegungen eine Rolle. Wie bewerten RechtswissenschaftlerInnen und EthikerInnen die Genom-Editierung? Wie beeinflussen die neuen Techniken und Produkte die Wirtschaft und die Gesellschaft? Welche Chancen und Risiken sehen NaturwissenschaftlerInnen für die Agrarforschung? Mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehen das Forscherteam im Projekt „Ethische, rechtliche und sozioökonomische Aspekte der Genom-Editierung in der Agrarwirtschaft“ (ELSA-GEA) diesen Fragen nach und teilen ihre Ergebnisse im Internet und im offenen Dialog.
    Ansprechpartnerin: Dr. Henrike Perner, perner(at)mpimp-golm.mpg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Gesellschaft, Recht, Tier / Land / Forst, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay