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06.12.2016 16:56

„Neue Wege“ für Elektroautos in der Metropolregion

Evelyn Meyer-Kube Presse/Public Relations
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

    In der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ist die Elektromobilität aktuell eines der Top-Themen. Hersteller und Zulieferer der Automotive-Branche kooperieren dazu eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen, nicht zuletzt seit den zahlreichen Projekten im Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen.

    An neuen Wegen, die Elektromobilität noch stärker ins Bewusstsein der möglichen Nutzer zu rücken sowie an Vorschlägen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur arbeitet die Wolfsburg AG in einem Forschungsprojekt „Metropol_E – Ein E-Mobilitätsführer“ gemeinsam mit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Lautlos durch Deutschland GmbH. In einem ersten Schritt wird man mit Hilfe eines interaktiven E-Mobilitätsführers touristische und weitere nennenswerte Ziele im Umfeld der vorhandenen Schnellladesäulen erkunden können. Das vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser geförderte Projekt dauert zwei Jahre.

    „Die Metropolregion verfügt über vergleichsweise sehr gute Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge schnell aufzuladen. Unser Projekt wird die – bezogen auf Touristik, Wissenschaft und Wirtschaft – attraktivsten Ziele der Region mit der vorhandenen Ladeinfrastruktur noch besser abgleichen und die weitere Entwicklung der Elektromobilität nachhaltig unterstützen“, sagt Stephan Böddeker, Leiter MobilitätsWirtschaft der Wolfsburg AG, die das Projekt koordiniert. Die Wolfsburg AG war bereits im Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen am Aufbau von Schnellladesäulen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg beteiligt.

    In das Projekt werden auch die Kommunen der Metropolregion eingebunden, um ihre Informationen und Interessen zu integrieren und mögliche weitere Standorte für Ladesäulen zu identifizieren. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sollen unter anderem in ein Informationsangebot, den E-Mobilitätsführer, einfließen, das sich unterschiedlicher Kommunikationskanäle bedient. Der Führer soll entlang der Ladeinfrastruktur individuell gestaltbare Touren enthalten und touristische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Höhepunkte im Umfeld der jeweiligen Ladestation aufzeigen.

    Prof. Dr. Harald Rau vom Institut für Medienmanagement an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Salzgitter erläutert: „Elektromobilität entfaltet derzeit enorme Dynamik. Im Fokus stehen fast immer die Technik oder der Markt. Unser Projekt fokussiert dagegen, wie wir die Akzeptanz bei ganz unterschiedlichen Zielgruppen auch mit Hilfe weicher Faktoren steigern können. Ich glaube, das Projekt ist damit richtungsweisend für die Entwicklung standortbezogener Dienste.“ Auch dafür sei es wichtig, die Kommunen aber auch Partner aus der Wirtschaft direkt einzubeziehen.
    „Die Entwicklung der Elektromobilität spielt für den Mobilitätsstandort Niedersachsen eine wichtige Rolle. Mit dem Projekt Metropol_E kann das flächendeckende Ladenetz in der Metropolregion der Öffentlichkeit stärker bekannt gemacht und eine Vorbildwirkung für andere Regionen in Niedersachsen erzeugt werden“, fasst Dr. Juliane Bielinski vom Netzwerk Mobilität Niedersachsen zusammen. Das Netzwerk verknüpft Partner aus der niedersächsischen Mobilitätswirtschaft, um innovative Aktivitäten zu initiieren und zu begleiten.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Elektrotechnik, Energie, Maschinenbau, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


    (von links): Dr. Ralf Benger, Nicole Baube (beide Wolfsburg AG), Sebastian Koch (Netzwerk Mobilität Niedersachsen), Prof. Dr. Harald Rau (Ostfalia), Sven Strube (Lautlos durch Deutschland GmbH)


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