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13.06.2017 10:17

Meer – Rohstoffquelle, Klimafaktor und Fluchtweg

Monika Landgraf Strategische Entwicklung und Kommunikation - Gesamtkommunikation
Karlsruher Institut für Technologie

    Auswirkungen des Klimawandels, Geheimnisse der Tiefsee, Industrialisierung der Ozeane: Das Meer und seine Küsten stellen den Menschen vor große Aufgaben. Das Colloquium Fundamentale des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) widmet sich im Sommersemester 2017 unter dem Titel „Mensch und Meer: Hoffnungen und Herausforderungen“ der aktuellen Meeresforschung. Die Vortragsreihe eröffnet Professor Martin Visbeck vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, am Donnerstag, 22. Juni 2017, um 18.30 Uhr im Redtenbacher-Hörsaal (Engelbert-Arnold-Str. 4, Geb. 10.91).

    Auswirkungen des Klimawandels, Geheimnisse der Tiefsee, Industrialisierung der Ozeane: Das Meer und seine Küsten stellen den Menschen vor große Aufgaben. Das Colloquium Fundamentale des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) widmet sich im Sommersemester 2017 unter dem Titel „Mensch und Meer: Hoffnungen und Herausforderungen“ der aktuellen Meeresforschung. Die Vortragsreihe eröffnet Professor Martin Visbeck vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, am Donnerstag, 22. Juni 2017, um 18.30 Uhr im Redtenbacher-Hörsaal (Engelbert-Arnold-Str. 4, Geb. 10.91).

    Die Bedeutung der Meere für unsere Gesellschaft, den Klimaschutz und die Biodiversität ist immens. Die Meere bilden die Haupthandelsrouten, sie sind der größte Nahrungslieferant und verstecken unerforschte Rohstoffe. Noch immer ist über die Tiefsee weniger bekannt als über die Mondoberfläche. Trotz des technischen Fortschritts ist uns der Meeresboden größtenteils fremd. Auch das Ausmaß und die Nutzung mariner Ressourcen sind weitgehend unbekannt, gewinnen jedoch rasant an Bedeutung. Das Wasser selbst gilt als Transportweg Nummer eins. Mehr als zwei Drittel des gesamten Frachtaufkommens weltweit wird derzeit über die Weltmeere abgewickelt. Doch der Seeweg spielt auch in der interkontinentalen Migration eine große Rolle. Gerade die Flucht über das Meer ist ein zentrales regelmäßig wiederkehrendes Ereignis.

    Was bringt Flüchtlinge angesichts großer Gefahren dazu, die gefährliche Fahrt über das Meer zu wählen? Wie können Klimamigration und Klimagerechtigkeit in diesen Kontext eingeordnet werden? Was bedeutet innovative Meeresforschung? Wie werden Mineralien und Energierohstoffe der Meere nachhaltig genutzt und welche Grundlagen sind dafür notwendig? Sind unbemannte Tauchroboter die Zukunft der Tiefseetechnologie?

    Diese und weitere Fragen stehen auf dem Programm des Colloquium Fundamentale. Die Vortragsreihe möchte einen vielfältigen Einblick in die aktuelle Meeresforschung geben, die die Ozeane und Meere als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum untersuchen sowie deren Bedeutung für Klima behandeln. Es knüpft, wie bereits im Sommersemester 2016, dabei erneut an das Wissenschaftsjahr 2016*17 „Meere und Ozeane“ an.

    Zukunft des Ozeans – Eröffnungsvortrag am 22. Juni

    Im Eröffnungsvortrag am 22. Juni um 18.30 Uhr spricht Professor Martin Visbeck, Leiter der Forschungseinheit Physikalische Ozeanographie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und Sprecher des Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, über den Stand der aktuellen Meeresforschung, Chancen und Risiken für das Weltmeer und Lösungsansätze für eine nachhaltige und gerechte Nutzung.

    Das Colloquium Fundamentale findet an den im Folgenden aufgeführten Donnerstagen, jeweils um 18.30 Uhr im Redtenbacher-Hörsaal, Campus Süd des KIT, Geb.10.91, Engelbert-Arnold-Str. 4 statt. Der Eintritt ist frei.

    Termine und Referenten des Colloquium Fundamentale:

    22.06.2017 Eröffnungsvortrag:

    Mensch und Meer – die Zukunft des Ozeans

    Professor Martin Visbeck, Leiter der Forschungseinheit Physikalische Ozeanographie, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und Christian-Albrechts Universität zu Kiel

    06.07.2017

    Marine Ressourcen als Rohstoff- und Energiequelle der Zukunft

    Dr. Matthias Haeckel, Marine Geosysteme, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

    13.07.2017

    Der Meeresboden als Global Player

    Professor Dr. Colin Devey, Vulkanismus und Hydrothermalismus, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

    20.07.2017

    Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und Klimamigration im Pazifikraum

    Professorin Silja Klepp, Soziale Dynamik in Küsten- und Meeresgebieten, Geografisches Institut, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Weitere Informationen zum Programm und zu den Referentinnen und Referenten: http://www.zak.kit.edu/colloquium_fundamentale

    Weiterer Kontakt:

    Anna Moosmüller, ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: +49 721 608-48027, Fax: +49 721 608-44811, E-Mail: anna.moosmueller@kit.edu

    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

    KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

    Das KIT ist seit 2010 als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

    Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu


    Weitere Informationen:

    http://www.zak.kit.edu/colloquium_fundamentale


    Anhang
    attachment icon Meer – Rohstoffquelle, Klimafaktor und Fluchtweg

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Gesellschaft, Meer / Klima, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


    Die aktuelle Meeresforschung steht im Mittelpunkt der vier Vorträge im Colloquium Fundamentale im Sommersemester


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