Vortragsreihe „Hass und Hetze“ startet am 12. Oktober an der TU Chemnitz
Hass, Hetze und Verleumdungen gegenüber Andersdenkenden, Flüchtlingen oder Politikerinnen und Politiker sind alltägliche Phänomene geworden. Die Hemmschwelle zu agieren sinkt, die Wortwahl ist radikaler, vermeintliche Tabus werden gebrochen. Die Veranstaltungs-Reihe „Hass und Hetze“ analysiert diese Phänomene und versucht in der Diskussion mit den Teilnehmenden Antworten zu finden. Die Reihe Startet am Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19:30 Uhr, mit dem ersten von drei Vorträgen. Der Referent ist Prof. Dr. Jörg Meibauer von der Universität Mainz. Er spricht zum Thema „Zielscheibe Menschenwürde – Wenn Hassrede den Diskurs bestimmt“. Der Veranstaltungsort ist das Alte Heizhaus im Innenhof des Universitätsteils „Straße der Nationen 62“ der TU Chemnitz.
Die insgesamt drei Vortragsabende beginnen jeweils um 19:30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an alle Chemnitzerinnen und Chemnitzer sowie an alle Studierenden und Interessierten. Der Eintritt ist frei.
Organisiert und durchgeführt wird die Reihe von der Professur Interkulturelle Kommunikation der Technischen Universität Chemnitz und durch das Agricolaforum der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen.
Veranstaltungsformat mit Tradition
Bereits im Wintersemester 2014/15 haben die Professur Interkulturelle Kommunikation und die Katholische Akademie gemeinsam die Reihe „Gastfreundschaft“ veranstaltet. Mit der zusammen konzipierten und organisierten Reihe „Körperbilder – Körperkult“ wurde die Zusammenarbeit vertieft.
Die aktuelle Reihe „Hass und Hetze“ ist die Fortsetzung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. Das Agricolaforum bietet bereits seit 14 Jahren Raum für den Austausch und die Diskussion über aktuelle gesellschaftliche, religiöse sowie kulturelle Themen und ist fest in Chemnitz etabliert.
Programm:
12. Oktober: „Zielscheibe Menschenwürde - Wenn Hassrede den Diskurs bestimmt“ Referent: Prof. Dr. Jörg Meibauer, Universität Mainz
9. November: „Friedensstifter oder Feuerteufel? Zur Instrumentalisierung von Religionen“
Referentin: Prof. Dr. Anja Middelbeck-Varwick, FU Berlin
14. November: „Stresstest für die Gesellschaft - Wenn Rechtspopulismus den Hass mobilisiert“
Referent: Prof. Dr. Anja Besand, TU Dresden
Kontakt:
Dr. Marcus Nolden, Professur Interkulturelle Kommunikation der TU Chemnitz, Tel. +49 371 531-34992, E-Mail marcus.nolden@phil.tu-chemnitz.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
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