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03.11.2017 14:55

Von der Universitätskirche zum Paulinum

Susann Huster Stabsstelle Universitätskommunikation/Medienredaktion
Universität Leipzig

    Die für Anfang Dezember geplante feierliche Eröffnung des Paulinums - Aula und Universitätskirche St. Pauli der Universität Leipzig liefert den Anlass, die Geschichte der Universitätskirche und die Entstehung Neubaus in einer begleitenden Ausstellung zu erläutern. Vom 17. November 2017 bis 20. Februar 2018 zeigt die Kustodie in der Galerie im Neuen Augusteum am Augustusplatz die Sonderschau "Transformationen. Von der Universitätskirche zum Paulinum", die die Zerstörung und nun vollendete Wiedererrichtung des Gebäudes in neuer Gestalt und mit veränderter Funktion schlaglichtartig beleuchtet.

    Vor der Eröffnung sind Medienvertreter zu einem Pressegespräch mit dem Kustos der Universität Leipzig, Prof. Dr. Rudolf Hiller von Gaertringen, eingeladen.

    Termin: 15.11.2017, 11:00 Uhr
    Ort: Galerie im Neuen Augusteum
    Augustusplatz 10
    04109 Leipzig

    Im Fokus der Ausstellung steht die Geschichte der in großen Teilen bis heute erhaltenen Kunstobjekte: ihre Bergung, Erforschung, Lagerung, Restaurierung, Wiederanbringung sowie die teilweise erforderliche Rekonstruktion. Die Ausstellung soll den Besuchern des Neubaus Hintergrundinformationen zum Bauwerk des niederländischen Architekten Erick van Egeraats liefern. Gezeigt werden Fotografien von historischen Zuständen und einzelnen Arbeitsschritten, Quellenmaterial zur Ausstattung sowie unrestaurierte Originalstücke, die im Neubau nicht aufgestellt werden konnten. Thematisiert werden neben dem zeitgeschichtlich relevanten Schicksal der Kunstwerke vor allem auch die ungewöhnlichen Herausforderungen, vor die Restaurierung, Konzeption und Realisierung der Wiederanbringung gestellt waren.

    Als Ort des einstigen Dominikanerklosters und zentraler Universitätsstandort seit der Reformationszeit war der heutige innerstädtische Campus der Universität Leipzig immer wieder Schauplatz intensiver geistiger Auseinandersetzungen. Nicht selten wurden diese von weitreichenden architektonischen Transformationen begleitet. Keine Umformung war jedoch so drastisch wie jene ab 1968, die mit der Sprengung der mittelalterlichen Universitätskirche eingeleitet wurde, und an die durch die heutige Gestaltung erinnert werden soll.

    Die Ausstellung ist vom 17. November bis 16. Dezember 2017 und vom 9. Januar bis 20. Februar 2018 immer dienstags bis freitags von 11 bis18 Uhr sowie samstags von 11 bis 14 Uhr zu sehen. Die Eröffnung ist am 16. November, 19 Uhr, im Auditorium Maximum auf dem Campus Augustusplatz.

    Weitere Informationen:

    Dr. Simone Tübbecke
    Telefon: +49 341 97-30177
    E-Mail: simone.tuebbecke@uni-leipzig.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-leipzig.de/kustodie


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Bauwesen / Architektur, Kunst / Design
    überregional
    Organisatorisches, Pressetermine
    Deutsch


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