idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
08.10.1998 00:00

Deutsch-brasilianische Werkstoffentwicklung

Dr.rer.pol. Dipl.-Kfm. Ragnwolf Knorr Presse und Kommunikation
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Der Präsident der Brasilianischen Keramischen Gesellschaft, Prof. Dr. J. C. Bressiani aus Sao Paulo, ist derzeit an der Universität Erlangen-Nürnberg zu einem mehrwöchigen Aufenthalt am Lehrstuhl für Glas und Keramik von Prof. Dr. Peter Greil zu Gast. Im Rahmen einer 1997 begonnenen wissenschaftlichen Kooperation zwischen den Keramiklehrstühlen der Universitäten in Erlangen, Sao Paulo und Natal, Brasilien, führt er experimentelle Arbeiten zur Entwicklung von Niobcarbidhartstoffen durch.

    Neuartige hochverschleißfeste Niobcarbidkeramiken für Anwendungen im Maschinen- und Apparatebau (z. B. für Werkzeuge oder Verschleißschutzteile) sollen durch zwei unterschiedliche Verfahrensansätze hergestellt werden. Ihre Aufbau und ihre verschleißrelevanten Eigenschaften sollen experimentell untersucht und werkstoffwissenschaftlich begründet werden.

    Brasilien ist einer der Hauptproduzenten von Niob. Die dort in der Herstellung gesammelten Kenntnisse sollen mit den Erfahrungen des Erlanger Projektpartners auf dem Gebiet innovativer Verfahrenstechnologieentwicklung zusammengeführt werden. Die brasilianischen Projektpartner tragen das Wissen und die experimentellen Möglichkeiten bei, die in Natal auf dem Gebiet der Pulvermetallurgie, in Sao Paulo in der Thermodynamik vorhanden sind. Der Erlanger Lehrstuhl ist für die polymerabgeleitete Materialsynthese und die Projektkoordination zuständig.

    In das Kooperationsprojekt sollen von Beginn an Studierende im Rahmen von Studien- und Praktikumsarbeiten einbezogen werden, so daß ein intensiver Wissenstransfer und eine gezielte Nachwuchsförderung auf diesem innovativen materialwissenschaftlichen Gebiet gewährleistet ist.

    Die Zusammenarbeit wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst sowie der entsprechenden Partnerorganisation in Brasilien finanziell über mehrere Jahre unterstützt und hat schon zu einem regen Wissenschaftleraustausch geführt.

    * Kontakt:
    Prof. Dr. Peter Greil, Lehrstuhl Glas und Keramik, Martensstraße 5, 91058 Erlangen
    Tel.: 09131/85 -27543, Fax: 09131/85 -28311, E-Mail: greil@ww.uni-erlangen.de

    Gertraud Pickel M.A., Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit der FAU, Redaktion Forschung, Tel.: 09131/85 -24036, -26167


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).