idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
12.02.2018 10:59

FiBS-Team beginnt Studie zur Entwicklung des Hochschulsystems in Zeiten der Digitalisierung

Birgitt A. Cleuvers PR und Projektmanagement
Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS)

    In Februar beginnt die neue Studie „Internationales Horizon-Scanning: Trendanalyse zur digitalen Hochschulbildung“, die vom FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie in Kooperation mit HIS-HE Institut für Hochschulentwicklung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt wird. Dazu hat das FiBS/HIS-HE Konsortium um Dr. Dominic Orr und Dr. Klaus Wannemacher seine Kompetenzen erweitert durch die Beteiligung von Forschern aus der Technischen Universität Graz (Prof. für Bildungsinformatik Martin Ebner) und dem Massachusetts Institute of Technology (Philipp Schmidt, MIT Media Lab). Die Projektdauer der Studie ist ein Jahr.

    Das deutsche Hochschulwesen wächst und differenziert sich dabei. Die Zusammensetzung der Studierenden verändert sich, die Erwartungen an die Leistungen der Hochschulen steigen und die Digitalisierung der Lebenswelt macht neue Lernumgebungen möglich. Die neue Studie untersucht, welche neuen Modelle der Hochschulbildung bis 2030 entstehen werden, um die Herausforderungen zu erfüllen. Die Zielsetzung der Studie passt damit zum Entwurf des neuen Koalitionsvertrags, der von einer neuen „Digitalen Bildungsoffensive“ spricht und dabei die Veränderungen und Herausforderungen der Wirtschaft und Arbeitswelt 4.0 im Blick hat. Dies erfordert die Vermittlung neuer Kompetenzen durch neue Lernformen. Gleichzeitig betont der Entwurf des Koalitionsvertrags die Digitalisierung als große Chance zur Verbesserung des Lehrens und Lernens für die Hochschulen.

    Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Studie mit der zukünftigen Entwicklung des Hochschulwesens in Deutschland und hat dabei einen besonderen Fokus auf den Veränderungen, die sich durch die Digitalisierung ergeben. Hierbei werden Zukunftsszenarien durch die Technik des Horizon-Scanning entwickelt, die auf sich abzeichnenden Trends in den folgenden Bereichen aufbauen:

    • Wissens- und Kompetenzanforderungen aus der Wirtschaft sowie durch gesellschaftliche Veränderungen
    • neue Lerntheorien, die didaktischen Veränderungen nach sich ziehen
    • digitale Technologien, die neue Lernformen und Lernumgebungen möglich machen

    Die Studie wird dabei selbst auch innovative Methoden, wie etwa ein Blogfest nutzen, um die Schlussfolgerungen und Überlegungen mit einem breiten Kreis von Expertinnen und Experten zu diskutieren.

    Um zudem die internationale Perspektive auf zukünftige Entwicklungen Rechnung zu tragen, wird das Konsortium beratend unterstützt von internationalen Expertinnen und Experten aus den Ländern Großbritannien, Kanada, Niederlande, Norwegen und Südkorea sowie von der Weltbank.

    (Insgesamt: 40 Zeilen à 85 Anschläge, 2.618 Zeichen)

    Das FiBS ist eine private, interdisziplinäre Forschungs- und Beratungseinrichtung sowie ein führender Think Tank zum Thema Bildungsfinanzierung, Bildungsökonomie und Digitalisierung im Bildungsbereich in Deutschland und Europa.

    Kontakt:
    Dr. Dominic Orr, FiBS Institut für Bildungs- und Sozialökonomie, Berlin:
    d.orr@fibs.eu / 0151 521 32349
    Dr. Klaus Wannemacher, HIS-HE Institut für Hochschulentwicklung, Hannover: wannemacher@his-he.de

    Wir freuen uns über einen Hinweis auf Ihre Berichterstattung. Vielen Dank.


    Weitere Informationen:

    http://www.fibs.eu


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).