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08.06.2018 10:33

Londoner Spitzen-Immunologe erhält Alexander von Humboldt-Professur 2019 für die Uni Köln

Gabriele Meseg-Rutzen Presse und Kommunikation
Universität zu Köln

    Krebsforscher Prof. Dr. Henning Walczak kann mit dem höchstdotierten internationalen Forschungspreis nach Köln wechseln.

    Londoner Spitzen-Immunologe erhält Alexander von Humboldt-Professur 2019 für die Uni Köln
    Krebsforscher Prof. Dr. Henning Walczak kann mit dem höchstdotierten internationalen Forschungspreis nach Köln wechseln.
    Die Universität zu Köln hat mit Professor Dr. Henning Walczak die Aussicht auf eine internationale Spitzenkraft im Bereich der Krebsforschung. Dem Wissenschaftler vom University College London wurde mit der Alexander von Humboldt-Professur 2019 jetzt der höchstdotierte internationale Forschungspreis Deutschlands verliehen – bis zu fünf Millionen Euro stehen Walczak für die ersten fünf Jahre seiner Forschung an der Uni Köln zur Verfügung. Walczak soll die vorklinische und die klinische Forschung stärker zusammenführen und die interdisziplinäre Forschung im Bereich des Stoffwechsels ausbauen.
    Insgesamt fünf weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten die renommierte Auszeichnung für das Jahr 2019. Sie treten in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis vorgeschlagen haben. An der Universität zu Köln sind aktuell zwei Humboldt-Professoren tätig: der Strukturbiologe Jijie Chai kam von der Tsinghua University in Peking (2017), der Philosoph Sven Bernecker wurde von der University of California, Irvine nach Köln berufen (2016).
    Henning Walczak ist aktuell Professor für Krebsbiologie am University College London und dort auch wissenschaftlicher Direktor des Krebsforschungszentrums UK-UCL. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen ERC Advanced Grant der Europäischen Union und den Wellcome Trust Senior Investigator Award des Vereinigten Königreichs. In seiner Forschung untersucht Walczak den Mechanismus des programmierten Zelltods als Faktor bei der Entstehung von Krebs- und Autoimmunerkrankungen.
    Die Alexander von Humboldt-Professur wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die Humboldt-Professur eröffnet deutschen Hochschulen die Chance, Spitzenkräften international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen zu bieten und ihr eigenes Profil im weltweiten Wettbewerb zu schärfen.
    Presse und Kommunikation:
    Frieda Berg
    +49 221 470-1704
    f.berg@uni-koeln.de
    Weitere Informationen:
    www.humboldt-professur.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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