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26.10.2018 08:42

Implodiert das Stadttheater?

Dr. Anke Sauter Public Relations und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Der Bereich Theaterwissenschaft des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Goethe-Universität veranstaltet dieses Wochenende eine Master Class zum Thema „Implosion der Institution Stadttheater? Geschichte, Analyse, Perspektiven", zu der nationale und internationale Gäste aus Theorie und Praxis beitragen werden.

    FRANKFURT. Der Bereich Theaterwissenschaft des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Goethe-Universität veranstaltet dieses Wochenende eine Master Class zum Thema „Implosion der Institution Stadttheater? Geschichte, Analyse, Perspektiven", zu der nationale und internationale Gäste aus Theorie und Praxis beitragen werden.

    Neben Eingangsstatements der renommierten Theaterwissenschaftlerin Ulrike Haß und des Leiters des Zürcher Theater Spektakel Matthias von Hartz nehmen auch die zu dieser Spielzeit neu ins Amt gestarteten Intendantinnen des Hessischen Landestheaters Marburg - Eva Lange und Carola Unser - sowie Vertreter und Vertreterinnen der Münchner Kammerspiele, des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, des Vidy Lausannes und des Toneelhuis in Antwerpen als Gäste an verschiedenen Gesprächsrunden teil. Mit dabei sind auch Theaterexperten aus Finnland, Belgien, Norwegen und Frankreich, die dort jeweils in theaterwissenschaftlichen Studiengängen tätig sind und Modelle eines institutionellen Stadt-/Staatstheaters aus ihren jeweiligen Ländern zur Diskussion stellen. Ergänzt wird dieses Programm durch Beiträge von Frankfurter Studierenden, die sich seit dem vergangenen Sommersemester intensiv mit
    dem Konferenzthema auseinandersetzen.

    Weitere Termine

    Donnerstag, 25.10.
    18-19:30 Uhr
    Krisen des Stadttheaters? Ausgangspunkte
    Nikolaus Müller-Schöll, Ulrike Haß, Matthias von Hartz

    19:30-21 Uhr
    Podiumsdiskussion: Potentiale und Politiken des heutigen Stadttheaters
    Mit Eva Lange & Carola Unser, Christoph Gurk, Jan Linders

    Anschließend: Imbiss und Umtrunk

    Freitag, 26.10.
    9:30-13 Uhr
    Herrschaftszeiten. Zur Reproduktion hegemonialer Beziehungen in Theaterzusammenhängen
    Vortragende: Deborah Raulin und Olivia Hotz

    Theater ohne die Anderen. Zum Recht auf Erscheinung und Mitsprache
    Vortragende: Antigone Akgün und Insa Peters

    Wächter und Maulwürfe. Zum Umgang mit der Institution
    Vortragende: Falk Rößler, Anna Neudert, Hilko Eilts

    14:30-16 Uhr
    Podiumsdiskussion: Was war da noch? Die vergangene Zukunft des Frankfurter Mitbestimmungsmodells der 1970er Jahre
    Mit Renate Klett und Rainer Römer

    16-17 Uhr
    Implosion und Kritik
    Vortragende: Bernhard Siebert und Melanie Hirner

    17-18:30 Uhr
    Anders scheitern. Die Beispiele Wien und Taipeh
    Vortragende: Ching-Wen Peng und Andreas Fleck

    Samstag, 27.10.
    10-11:30 Uhr
    Beyond the municipal theatre – Jena, Lausanne, Antwerpen
    Mit Jonas Zipf, Anne-Christine Liske, An-Marie Lambrechts

    11:30-13:30 Uhr
    Other Countries – same problems? Examples of Belgium, France, Finland and Norway
    Mit Tore Vagn Lid, Nikolaus Müller-Schöll, Katariina Numminen , Christophe Triau, Karel Vanhaesebrouck

    Die Veranstaltung findet am Campus Westend der Goethe-Universität statt, im Casinogebäude Raum 1.811, Nina-Rubinstein-Weg 1

    Informationen: Sophie Osburg, M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Telefon 069/798-32069, E-Mail osburg@tfm.uni-frankfurt.de; Anmeldung unter implosion.stadttheater@gmail.com
    Das Programm zum Download finden Sie https://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/hoelderlin/veranstaltungen/implosi...

    Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)

    Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main(siehe auch www.uni-frankfurt.de/59086401/rhein-main-allianz). Internet: www.uni-frankfurt.de

    Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Redaktion: Dr. Anke Sauter, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Abteilung PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon 069 798-13066, Fax 069 798-763-12531, sauter@pvw.uni-frankfurt.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Kulturwissenschaften, Kunst / Design, Musik / Theater, Politik
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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