THEMEN-SPEZIAL: Kampf gegen multiresistente Bakterien

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15.11.2018 12:56

THEMEN-SPEZIAL: Kampf gegen multiresistente Bakterien

Dr. Ulrich Marsch Corporate Communications Center
Technische Universität München

    Die hochwirksame Waffe Antibiotikum hat für Jahrzehnte erfolgreich bakterielle Infektionen bekämpft, doch jetzt verliert sie ihre Kraft. Immer mehr Bakterien werden gegen diese Medikamente resistent und damit zu einem der größten Gesundheitsprobleme der Zukunft. Neue Behandlungsmethoden müssen dringend entwickelt werden. In diesem Themenpaket finden Sie drei aktuelle Pressemeldungen der Technischen Universität München (TUM) über das Thema „Kampf gegen multiresistente Bakterien“.

    Münchner Studierendenteam entwickelt neues Herstellungsverfahren für Viren gegen Bakterien

    Bakterien, die gegen bekannte Antibiotika resistent werden, nehmen zu. Ein Studierendenteam der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) entwickelte eine neue Herstellungsmethode für Bakteriophagen, den natürlichen Feinden von Bakterien, um sie als alternative Behandlungsmethode gegen bakterielle Infektionen zu nutzen. Das Team erzielte den zweiten Platz von über 350 Teams beim renommierten internationalen iGEM-Wettbewerb.

    Diese Meldung im Web: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/35083/

    Neue Ziele im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen

    Immer mehr Bakterien sind resistent gegen verfügbare Antibiotika. Ein Team aus der Chemie der Technischen Universität München (TUM) zeigt nun einen neuen Weg: Sie identifizierten wichtige Enzyme im Stoffwechsel von Staphylococcen. Gelänge es, diese Enzyme gezielt auszuschalten, könnte man die Krankheitserreger aushungern.

    Diese Meldung im Web: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/35087/

    Hohe Enterotoxinproduktion macht multiresistente Keime gefährlicher

    Die Bakterienart Staphylococcus aureus kann zahlreiche Erkrankungen wie Hautinfektionen, Lungenentzündung oder Blutvergiftung verursachen. Ein Problem sind die starken Immunreaktionen, die die Bakterien auslösen. Grund hierfür sind spezifische Bakteriengifte, wie ein Team der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Tübingen herausfand. Sie verringern die Menge an Zellen, die Immunreaktionen eigentlich bremsen können. Multiresistente Keime, die viel Enterotoxin produzieren, macht das noch gefährlicher.

    Diese Meldung im Web: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/35080/


    Originalpublikation:

    Hoegl et. al.: Mining the cellular inventory of pyridoxal phosphate-dependent enzymes with functionalized cofactor mimics, Nature Chemistry, Oct. 8, 2018 – DOI: 10.1038/s41557-018-0144-2

    Stoll et al.: Staphylococcal Enterotoxins Dose-Dependently Modulate the Generation of Myeloid-Derived Suppressor Cells, Frontiers in Cellular and Infection Microbiology, September 13, 2018, DOI: 10.3389/fcimb.2018.00321 (Open Access)


    Weitere Informationen:

    https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/ - Das Themenpaket auf der Webseite der Technischen Universität München


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
    Deutsch


    Prof. Stephan A. Sieber und Dr. Sabine Schneider im Labor des Lehrstuhls für Organische Chemie II der TU München.


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