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11.09.2019 12:07

Suizid bei Jugendlichen verhindern

Susanne Langer Kommunikation und Presse
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    FAU-Forschungsteam evaluiert das Online-Suizidpräventionsprogramm [U25]

    Die weltweit zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren ist die Selbsttötung. Jährlich nehmen sich in Deutschland rund 500 junge Menschen das Leben, was neun Prozent aller Todesfälle entspricht. Und auf jeden Suizid kommen noch einmal zwischen zehn und 20 Suizidversuche. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben jetzt das Online-Suizidpräventionsprogramm [U25] des Caritasverbands evaluiert und legen Zwischenergebnisse vor. Demnach hat sich aufgrund der besonderen Form der Beratung durch junge Menschen, die selbst maximal 25 Jahre alt sind, die allgemeine Situation bei 47 Prozent der Jugendlichen in Lebenskrisen verbessert; die Suizidgefährdung wurde signifikant reduziert.

    Noch bis Herbst 2020 wird das FAU-Projekt, das seit 2017 läuft, vom Bundesgesundheitsministerium gefördert. Projektpartner ist der Deutsche Caritasverband. Als nächstes plant das Forschungsteam die repräsentative Befragung aller [U25]-Beraterinnen und -Berater in Deutschland.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Anja Hildebrand, Tel.: 09131/85-64016, anja.hildebrand@fau.de
    Dr. Maren Weiss, Tel.: 09131/85-64015, maren.weiss@fau.de


    Weitere Informationen:

    https://www.fau.de/2019/09/news/wissenschaft/suizid-bei-jugendlichen-verhindern/


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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