Hightech Agenda Bayern: FAU setzt sich in KI-Wettbewerb durch

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15.05.2020 14:35

Hightech Agenda Bayern: FAU setzt sich in KI-Wettbewerb durch

Dr. Susanne Langer Kommunikation und Presse
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) stellt einmal mehr ihre Exzellenz im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) unter Beweis: In der zweiten Runde des KI-Wettbewerbs der Hightech Agenda Bayern erhält sie vier neue Professuren auf diesem Gebiet. Das hat heute Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

    Insgesamt 175 Bewerbungen von Hochschulen aus ganz Bayern wurden bei dem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerb eingereicht – die FAU konnte sich durchsetzen und darf nun vier neue Professuren einrichten: eine im Bereich der sensornahen Informatik und Sprachverarbeitung, eine im Bereich der Nano- und Materialwissenschaften und gleich zwei im Bereich KI in der Medizin.

    „Diese vier Professuren schärfen das KI-Profil der FAU und erlauben, dass wir gezielt Akzente in zukunftsweisenden Forschungsfeldern setzen. Auf diese Weise kann die FAU ihre führende Position im Bereich der KI-Forschung weiter ausbauen – das freut mich natürlich sehr“, sagt FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger. Die Professuren aus der Hightech Agenda werden im Anfang Mai neu gegründeten Department Artificial Intelligence in Biomedical Engineering (AIBE) angesiedelt, das auf die klassische Lehrstuhlstruktur verzichtet. Auf diese Weise erleichtert die FAU den internen Austausch sowie Kooperationen.

    Mit den vier neuen Professuren sowie den acht aus der ersten Runde, die bereits im AIBE angesiedelt sind, gehört die FAU zusammen mit den Münchner Universitäten, Würzburg und Ingolstadt zu den KI-Knoten Bayerns und stärkt gemeinsam mit der Universität Bamberg den KI-Standort Mittelfranken. In der ersten Runde wurden der FAU insgesamt 50 Professuren in Aussicht gestellt.

    Der KI-Wettbewerb der Hightech Agenda Bayern

    Eine Kommission, die sich aus 18 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammensetzt und von dem Verfahrens- und Wettbewerbsexperten Prof. Dr. Peter Strohschneider geleitet wird, hatte die Anträge der Hochschulen in einem zweistufigen Begutachtungsprozess bewertet. Anschließend hat die Kommission eine Förderempfehlung an Wissenschaftsminister Sibler übergeben, welche Konzepte für den Wissenschaftsstandort Bayern die größte Hebelwirkung auf dem Feld der künstlichen Intelligenz entfalten können.

    Weitere Informationen:
    Pressestelle der FAU
    Tel.: 09131/85-70229
    presse@fau.de


    Weitere Informationen:

    https://www.fau.de/2020/01/news/wissenschaft/starker-impuls-aus-hightech-agenda-...
    https://www.fau.de/2020/05/news/wissenschaft/hightech-agenda-bayern-fau-richtet-...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


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