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02.11.2020 12:02

Schneller, kleiner und komplexer

Katja Werner Presse
IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

    Entwicklung innovativer Technologien zur Strahllenkung von Kommunikationsantennen

    Drahtlose Kommunikation und Mobilität führen mit stetiger Zunahme der Datenmengen zu immer größeren Anforderungen an die elektronischen Systeme. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bedarf es komplexen, leistungsfähigen, hardware-basierten Hochfrequenzkomponenten u.a. mit der wesentlichen Funktion des Beamforming, der räumlichen Steuerung der Antennenrichtwirkung zur Erhöhung der Kapazität eines Kommunikationssystems bzw. zur Verbesserung der Leistungseffizienz.

    Mit dem Ziel, einen Hauptbaustein jedes Beamforming-Systems, dem sogenannten Phasenschieber, mittels innovativer Technologien weiterzuentwickeln, startete mit einer virtuellen Kick-off Veranstaltung am 16. September 2020 das EU finanzierte Gemeinschaftsprojekt SMARTWAVE. Die Projektpartner des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik (IHP) sind THALES SA/ Frankreich, TAIPRO Engineering SA/Belgien, RF Microtech SRL/ Italien sowie die Stiftung für Forschung und Technologie Hellas/Griechenland.

    In den nächsten zwei Jahren wird im Rahmen der Projektarbeit der Prototyp eines Phasenschiebers entwickelt, der auf der Kombination einer III-V-basierten Komponente beruht, die in einer Phased-Array-Antenne für Satcomm- und/oder Radaranwendungen sowie in einem fortschrittlichen 140 GHz Radarchipsatz mit SiGe BiCMOS-Technologie enthalten ist. Ein neuartiger Ansatz zur Phasenverschiebung, der auf sogenannten rekonfigurierbaren Metamaterialien basiert, verspricht neuartige Technologien für Phasenschieber mit hervorragenden Leistungseigenschaften, höherer Geschwindigkeit und reduziertem Stromverbrauch.

    Mit dem gebündelten High-Tech Know How der Projektpartner und der fachlichen Expertise in der Herstellung von Radarmodulen mit III-V Materialien wird eine schnelle Kommerzialisierung für Radar- und Satcomm-Systemen angestrebt.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Matthias Wietstruck


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


    Projekt SMARTWAVE


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