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04.05.2021 16:47

CHE Ranking: In Marburg gelingt der Studienstart

Christina Mühlenkamp Stabsstelle Hochschulkommunikation
Philipps-Universität Marburg

    Studierende bewerten im aktuellen CHE Hochschulranking, das heute im ZEIT Studienführer 2021/22 sowie auf ZEIT CAMPUS online erscheint, ihre Studienbedingungen. Die Philipps-Universität erzielt bei der Unterstützung von Studienanfängerinnen und Studienanfängern erneut Topwerte. Darüber hinaus sind Marburger Studierende der Geographie und Zahnmedizin besonders zufrieden mit ihrem Studium.

    „Durch die Corona-Pandemie kann der Studieneinstieg herausfordernd sein. Andere neue Studierende treffen, gemeinsam in die Mensa gehen, nach einem Seminar vor der Tür plaudern – darauf müssen Studienanfängerinnen und Studienanfänger zum großen Teil verzichten. Deshalb freue ich mich sehr, dass sich die Marburger Studierenden dennoch sehr gut an die Hand genommen und unterstützt fühlen. Das zeigt, dass wir auch unter diesen schwierigen äußeren Bedingungen die besten Möglichkeiten für den ersten Schritt ins Studium bieten“, sagt Prof. Dr. Evelyn Korn, Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Bereits im CHE Hochschulranking 2020 bescheinigten die Studierenden der Philipps-Universität sehr gute Unterstützungsangebote.

    Das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) befragt Studierende nach ihren Studienbedingungen sowohl im Allgemeinen als auch zu konkreten Kriterien wie Betreuung, Unterstützung im Studium oder für ein Auslandsstudium, das Lehrangebot, die Studienorganisation oder die Prüfungen. Auch die Angebote zur Berufsorientierung, der Wissenschafts- oder Praxisbezug, die Räume, die Bibliotheksausstattung oder die IT-Infrastruktur werden von ihnen beurteilt. Darüber hinaus werden vom CHE Fakten zu Lehre und Forschung erhoben. Jedes Fach wird im Dreijahresrhythmus neu bewertet: In diesem Jahr nahmen die Fächer Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Medizin, Pharmazie, Physik, Politikwissenschaft, Sportwissenschaft und Zahnmedizin der Universität Marburg teil.

    Die diesjährigen Ergebnisse zeigen: Besonders zufrieden sind Marburger Studierende der Geographie und Zahnmedizin. Die Zahnmedizin-Studierenden bewerten die Betreuung und Unterstützung im Studium sowie die Studienorganisation, gerade unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie, sehr gut. Auch die Anzahl und Ausstattung der Behandlungsstühle und klinischen Simulationsplätze wird sehr gut bewertet. Die Studierenden der Zahnmedizin sind mit der allgemeinen Studiensituation sehr zufrieden. „Gerade in der Zahnmedizin war es schwierig, die praktische Ausbildung unter Pandemiebedingungen so gut wie möglich zu erhalten. Unser Fachbereich freut sich, dass das wirklich große Engagement der Beteiligten, der Dozentinnen und Dozenten und der Studiengangsorganisation, von unseren Studierenden wahrgenommen und als erfolgreich beschieden wurde,“ sagt Prof. Dr. Annette Becker, Studiendekanin des Fachbereichs Medizin.

    Im Fach Geographie sind Studierende vor allem überzeugt vom Lehrangebot, dem Wissenschaftsbezug, der Unterstützung bei einem Auslandsstudium sowie Ausstattungsmerkmalen, wie der Bibliotheksausstattung und der IT-Infrastruktur. In der Forschung glänzt das Fach Geographie bei den Kriterien Veröffentlichungen und Forschungsgelder pro WissenschaftlerIn. „Der Fachbereich Geographie freut sich sehr über das Ergebnis der Studie und sieht sich in seiner Rolle, wichtige gesellschaftliche Herausforderungen im Zuge des globalen Wandels sowohl im Rahmen der universitären Lehre als auch innovativer Forschung weiter voranzutreiben, bestätigt“, sagt Dr. Dietrich Göttlicher, Studiendekan am Fachbereich Geographie.

    Doch auch die weiteren Marburger Fächer, die in diesem Jahr untersucht wurden, können in der aktuellen Befragung viele gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. So erreichen fast alle Fächer Spitzenwerte bei der Unterstützung von Studierenden zu Beginn ihres Studiums.

    Der Fachbereich Chemie verzeichnet darüber hinaus gute Werte bei den Bachelor-Abschlüssen in angemessener Zeit. Ähnlich ist es beim Fachbereich Biologie: Auch hier wird Studierenden der Weg ins Studium besonders gut geebnet. Darüber hinaus wird die Vermittlung der fachwissenschaftlichen Kompetenzen als sehr gut bewertet. Gute Noten vergeben die Biologie-Studierenden auch für die allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, das Lehrangebot, die Laborpraktika sowie Exkursionen. Den Fächern Informatik und Mathematik werden allgemein gute Studienbedingungen, eine gute Betreuung durch Lehrende sowie gute Prüfungen attestiert. Die Informatik punktet darüber hinaus mit der als sehr gut bewerteten Vermittlung von wissenschaftlichem Denken und der guten Unterstützung beim Auslandsstudium. Die Pharmazie erzielt durchgehend zufriedenstellende Werte hinsichtlich der Studienbedingungen, zum Beispiel was Betreuung, Unterstützung im Studium oder das Lehrangebot betrifft. Die Medizin wird für die sehr gute Bibliotheksausstattung und IT-Infrastruktur gelobt. Die Sportwissenschaft ist insbesondere bei den Promotionen pro Professur erfolgreich. Die Fächer Physik und Politikwissenschaft erreichen gute Werte bei den Bachelor- und Master-Abschlüssen in angemessener Zeit.

    Das CHE Hochschulranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW) sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Die Teilnahme der Studierenden an den Befragungen zum Ranking ist freiwillig.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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