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02.08.2021 14:51

Umfrage: Hohe Akzeptanz digitaler Veranstaltungen unter Studierenden der U3L

Dr. Dirk Frank Public Relations und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Befragte der „Universität des 3. Lebensalters“ an der Goethe-Universität sehen viele Vorteile des virtuellen Lehrbetriebs, betonen aber auch die Bedeutung des ‚realen‘ Campuslebens.

    FRANKFURT. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie wurden auch die Veranstaltungen der „Universität des 3. Lebensalters“ an der Goethe-Universität nur noch im virtuellen Modus durchgeführt. Hat diese Digitalisierung nun die Akzeptanz der Studienangebote, die sich vor allem an ältere Erwachsene richten und bis zum Beginn der Pandemie nur in Präsenz durchgeführt wurden, verändert? Eine Befragung der U3L-Studierenden, an der sich 57 Prozent der im Sommersemester 2021 eingeschriebenen Studierenden beteiligt haben, zeigt: Die Akzeptanz digitaler Veranstaltungen ist überraschend hoch, man weiß vor allem die örtliche und zeitliche Flexibilität zu schätzen. Eine Mehrheit der Befragten (61 Prozent) wünscht sich für die Zukunft aber beides: Präsenzveranstaltungen und digitale Veranstaltungen.

    „Die Befragten schätzen die Flexibilität und den Komfort, die ihnen das digitale Studienangebot bietet. Sie berichten mehrheitlich, dass es ihnen gut gelingt, in den Online-Modus einzusteigen und ihre Lernprozesse an die neuen Medien anzupassen“, erklärt Silvia Dabo-Cruz, Geschäftsführerin der Universität des 3. Lebensalters. So hätten Befragte angegeben, dass sie durch die entfallende Fahrtzeit an mehreren Tagen an Veranstaltungen teilnehmen können. Die Entfernung spiele keine Rolle mehr. Gerade in den Zeiten des harten Lockdowns sei der virtuelle Besuch in der U3L zugleich auch ein wichtiges Tor zur Welt gewesen, hätten Teilnehmende der Befragung berichtet. Gleichzeitig werde aber auch angemerkt, dass direkte Begegnungen mit Lehrenden und Studierenden und das Campusleben fehlten. „Für die Zukunft denken wir daher an ein Studienangebot, das Online- und Präsenzlehre kombiniert“, sagt Silvia Dabo-Cruz. „Denn auch wenn digitale Veranstaltungen eine hohe Akzeptanz erfahren und es sogar eine neue Studierendengruppe außerhalb der Rhein-Main-Region gibt, die die U3L nur aus der Ferne kennt, so bleibt die Attraktivität von Präsenzveranstaltungen bestehen.“ Letzteres gelte umso mehr, als man auch jene Stammhörer*innen der U3L, die sich von der Online-Lehre aufgrund unterschiedlichster Umstände nicht angesprochen fühlten, gerne wieder dabeihätte.

    Die Universität des 3. Lebensalters ist eine Bildungsinstitution an der Goethe-Universität. Angesprochen sind insbesondere ältere Erwachsene, die sich in Seminaren, Vorlesungen, Arbeitsgruppen innerhalb eines akademischen Rahmens mit Fragen der Wissenschaft und Bildung auseinandersetzen und an der eigenen Weiterbildung arbeiten wollen. Darüber hinaus wird Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit Fragen des Alterns, des höheren Alters und zur Teilnahme an gerontologischen Forschungsprojekten gegeben.

    Mehr zu den Ergebnissen der Umfrage: https://www.uni-frankfurt.de/102709372/Blitzumfrage

    Kontakt: Claudia Koch-Leonhardi, Studieninformation/Öffentlichkeitsarbeit, Universität des 3. Lebensalters an der Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V. Tel. (069)-798 28861; koch-leonhardi@em.uni-frankfurt.de; http://www.u3l.uni-frankfurt.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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