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13.09.2021 14:20

Den Klimawandel mit Literatur verstehen

Gabriele Meseg-Rutzen Presse und Kommunikation
Universität zu Köln

    Das geisteswissenschaftliche Verbundprojekt „Climate Change Literacy“ (CCL) leistet einen literaturwissenschaftlichen Beitrag zur Kommunikation zum Thema Klimawandel / Forschungsförderung der VolkswagenStiftung

    Ein gemeinsames Projekt der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln und der Universität Duisburg-Essen (UDE) zur Klimawandelkompetenz (Climate Change Literacy – CCL) wird von der VolkswagenStiftung ab Oktober 2021 für 12 Monate mit rund 140.000 Euro gefördert. Gemeinsam mit Professorin Dr. Julia Hoydis und Professor Dr. Jens Martin Gurr (beide UDE) zeigt Juniorprofessor Dr. Roman Bartosch (Universität zu Köln) den literaturwissenschaftlichen Beitrag in der Kommunikation zum Klimawandel auf. Das Projekt hat sich als eines von 22 aus insgesamt 272 Anträgen durchgesetzt.
    Die globale Erwärmung wird nicht nur in Sachbüchern behandelt. Doch welche Texte erreichen uns, motivieren uns gar, einen eigenen Beitrag zu leisten? Wie wird die Komplexität des Themas Klimawandel lesbar gemacht? Diese und weitere Fragen erforscht das Projekt „Climate Change Literacy“. Dafür analysieren die drei Anglist:innen Romane, die sich auf unterschiedliche Weisen mit dem Klimawandel auseinandersetzen.
    „Bücher – gerade Romane, die Geschichten erzählen – bringen auf den Punkt, was sonst als abstraktes Phänomen wahrgenommen wird“, sagt Professorin Dr. Julia Hoydis, die das Projekt leitet. Juniorprofessor Dr. Roman Bartosch erklärt das Ziel des Projekts so: „Der Begriff ‚literacy‘, also die Lese- und Verständniskompetenz zu einem Thema, ist beim Klimawandel naturwissenschaftlich geprägt und wird auf einen kompetenten Umgang mit Daten verengt. Unsere Forschung zeigt hingegen, wie wichtig ein breiteres, auch kulturwissenschaftliches, narratives und schließlich literaturdidaktisches Verständnis von ‚literacy‘ ist. Damit leisten wir auch einen Beitrag zum rasch wachsenden Feld der interdisziplinären Klimawandelforschung.“
    Die Zusammenarbeit zwischen Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Literaturdidaktik habe dabei das Potenzial, wichtige Einsichten zur Rolle von Geschichten für unser Verständnis von Klimawandel zu erlangen und darauf aufbauenden Handlungsoptionen aufzuzeigen.
    Inhaltlicher Kontakt:
    Juniorprofessor Dr. Roman Bartosch
    Englisches Seminar II
    +49 221 470 4642
    roman.bartosch@uni-koeln.de
    Presse und Kommunikation:
    Eva Mika
    +49 221 470 7116
    emika@uni-koeln.de

    Weitere Informationen:
    www.climate-change-literacy.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geowissenschaften, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Sprache / Literatur
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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