idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
22.08.2022 12:04

Erster Demonstrator auf dem Weg zu nachvollziehbaren CO2-Emissionen

Alex Deeg PR und Marketing
Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

    Mit einem ersten Demonstrator hat unser Team die Umsetzbarkeit eines Ansatzes zur Nachvollziehbarkeit der CO2-Emissionen von Strom beim Laden von elektrischen Fahrzeugen aufgezeigt – das war ein Ergebnis des Meilensteintreffens zum Projekt ID-Ideal in Dresden.

    >>Nachvollziehbarkeit für Emissionen von Strom aus Ladesäulen

    Anlässlich des zweiten Meilensteintreffens des Projekts ID-Ideal »Sichere Digitale Identitäten« in Dresden stellten der Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT und die StromDAO GmbH gemeinsam ihren ersten Demonstrator auf dem Weg zu einem System zur Nachvollziehbarkeit von CO2-Emissionen des konsumierten Stroms beim Laden von E-Fahrzeugen vor. Hierzu wurde nun eine erste Ladesäule an das im Projekt entwickelte Back-End angeschlossen, um realweltliche Daten zu erhalten. Die angestrebte Lösung wird zusammen mit den Projektpartnern der StromDAO und der Hochschule Mittweida im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekt ID-Ideal noch bis 2024 entwickelt.

    >>Über ID-Ideal – Arbeitspaket Energie

    Das Arbeitspaket Energie des Projekts ID-Ideal- nutzt selbstsouveräne Unternehmens-, Maschinen- und Personenidentitäten für hochauflösende Strom-Herkunftszertifikate. Diese werden zunächst beim Stromerzeuger erstellt und dann über die verschiedenen Akteure im Strommarkt bis an den Endverbraucher weitergeleitet. Im Rahmen einer prototypischen Implementierung sollen die CO2-Emissionen beim Laden eines E-Autos bestimmt werden. Ziel ist die Entwicklung einer Ende-zu-Ende-Architektur, die verifizierbare CO2-Nachweise für Endverbraucher als Grundlage für innovative Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeitskonzepte ermöglicht.

    »Nachvollziehbarkeit über CO2-Emissionen in Lieferketten zu schaffen, ist eine elementare Aufgabe auf dem Weg zur Klimaneutralität. Insbesondere in der Stromlieferkette ist die Zuordenbarkeit von CO2-Emission ein großer Schritt in Richtung Dekarbonisierung, da diese Nachvollziehbarkeit erst ein CO2 bewusstes Handeln der Endverbraucher sowie eine größtmögliche Lenkwirkung von Anreizsystemen für Emissionseinsparungen wie der THG-Quote ermöglicht.« sagt Vincent Gramlich, der das Projekt als wissenschaftlicher Mitarbeiter betreut.

    >>Ansprechpartner

    Prof. Dr. Jens Strüker | jens.strueker@fit.fraunhofer.de
    Dr. Marc-Fabian Körner | marc-fabian.koerner@fit.fraunhofer.de


    Bilder

    Vincent Gramlich, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fraunhofer FIT (links) und Thorsten Zoerner, Geschäftsführer der StromDAO (rechts), in Elsterheide.
    Vincent Gramlich, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fraunhofer FIT (links) und Thorsten Zoerner, Ge ...

    © StromDAO


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Energie, Informationstechnik, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Vincent Gramlich, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fraunhofer FIT (links) und Thorsten Zoerner, Geschäftsführer der StromDAO (rechts), in Elsterheide.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).