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25.05.2023 16:07

Wie man einzelne Gene einer Pflanze an- und abschaltet

Dr. Dirk Frank Public Relations und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Mithilfe epigenetischer Verfahren kann der Ertrag derzeit verfügbarer
    Pflanzensorten gesteigert werden. Der Molekularbiologe Sotirios Fragkostefanakis erklärt im neuen UniReport, wie es funktioniert.

    FRANKFURT. Die Genetik hat die Landwirtschaft erheblich vorangebracht, weil sich mit ihrer Hilfe wesentlich ertragreichere Arten züchten lassen. Dabei werden Pflanzen mit vorteilhaften Eigenschaften ausgewählt und mit solchen gekreuzt, die andere erstrebenswerte Merkmale aufweisen. Auf diese Weise erhält man hybride Pflanzensorten, die beispielsweise widerstandsfähiger gegenüber Schädlingen und Krankheiten sind und sich besser an unterschiedliche Umweltbedingungen anpassen können. Aber das reicht nicht mehr, selbst mit den leistungsfähigsten und ertragreichsten Zuchtpflanzen steht die Landwirtschaft vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Wasserknappheit und schlechte Bodenqualität begrenzen die Höhe landwirtschaftlicher Erträge, gleichzeitig wächst mit der Weltbevölkerung natürlich auch der Bedarf an Nahrungsmitteln.

    Wesentliche Fortschritte in der Nahrungsmittelerzeugung sind allerdings zu erwarten, wenn bei der Entwicklung von Nahrung nicht nur genetische, sondern auch epigenetische Verfahren angewandt werden, um Nahrungspflanzen weiterzuentwickeln – Verfahren, die darauf beruhen, einzelne Gene gezielt an- und abzuschalten. Seit einigen Jahren forscht dazu an der Goethe-Universität der Molekularbiologe Dr. Sotirios Fragkostefanakis; im Interview mit dem UniReport erläutert er das Forschungsgebiet der Epigenetik.

    Weitere Themen im aktuellen UniReport:

    Aktuelles
    - Goethe-Universität gewinnt neuen Kanzler: Dr. Ulrich Breuer übernimmt ab Juli die Leitung der Hochschulverwaltung.
    - Totholzinseln für Frankfurt: Für ihre Idee wurden die Studierenden Aaron Kauffeldt und Tim Milz mit dem dritten Platz des Ideenwettbewerbs Biodiversität ausgezeichnet.
    - Mit dem Paternoster durch die Bibliothek: Das BzG ist die älteste Bereichsbibliothek auf dem Campus Westend.
    - Ihr Vater hat als jüdisches Kind den Holocaust in Deutschland nur knapp überlebt: Die Israelin Hamutal Ben-Arieh sucht bei einem Besuch in Deutschland nach Spuren ihrer Familie im Raum Frankfurt.
    - Profilschnitt durch die obere Erdkruste: Ein Wandmosaik ziert nun die Räumlichkeiten des FB 11 am Campus Riedberg.
    - Frühzeitig Ideen für den weiteren Karriereweg gewinnen: Postdoc Career Weeks der Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU).

    Forschung
    - Algorithmen erhellen Blitzstrukturen: FIAS-Wissenschaftler*innen untersuchen Gewitter mit maschinellem Lernen.
    - Mitarbeitende empfehlen (neue) Mitarbeitende: Der Ökonom Prof. Guido Friebel hat die Einführung eines Mitarbeiterempfehlungsprogramms in einer Lebensmittelkette untersucht.
    - Goethe, Deine Forscher: Die Kernphysikerin Alberica Toia im Porträt.
    - Entwurf eines Epidemiegesetzes: Interview mit der Rechtswissenschaftlerin Prof. Andrea Kießling.
    - Selbstbildung zwischen 1984 und 2009: Erziehungswissenschaftler Prof. Jochen Kade über seine jüngst erschienene Langzeitstudie.
    - "Die Auseinandersetzung mit der Tradition pädagogischen Denkens im Islam hat erst begonnen": Johannes Twardella hat zur Position des Lehrers im Islam geforscht.
    - Neuer Blick auf die Black-Power-Bewegung: Der Amerikanist Prof. Simon Wendt über seine Fachtagung "New Directions in the History of Black Power Movement".

    Studium, Lehre und Qualifikation
    - Von A wie Astrophysik bis Z wie Zeitreisen: Girls’Day mit ELEMENTS ermöglicht interaktiven Einblick in die Physik.
    - Auf der Höhe des juristischen Fachdiskurses: Studierende des Fachbereichs Rechtswissenschaft haben eine Zeitschrift mit akademischem Anspruch und Beirat ins Leben gerufen.

    Campus
    - Die Zeitenwende hat schon früher begonnen: Sigmar Gabriel, Bundesminister a. D., sprach auf dem Transatlantic Forum über die weltpolitischen Verschiebungen.
    - D.O.N.A.L.D.@ Goethe-Universität: Ein Nachbericht zur Tagung.
    - Auch auf Social Media wird Fernsehen geschaut: Beim 23. Mainzer Mediengespräch wurde über die Bedeutung der Leitmedien für die öffentliche Meinung diskutiert.
    - Erziehungswissenschaftliche und pädagogische Implikationen der documenta-Kontroverse: Prof. Wolfgang Meseth fasst das Hearing zum Thema zusammen.
    - Auf Blog und Teller: Das Jubiläum "100 Jahre Studierendenwerk" wird noch bis in den Winter hinein mit vielen Aktionen gefeiert.

    Kultur
    - "Ein Bündel von Widersprüchen": Der neue Poetikdozent Clemens J. Setz über den Romanhelden von "Monde vor der Landung" und über Literatur in Zeiten von Bots.

    International
    - "Meine Liebe zum klassischen Chinesisch hat mich gerettet": Die Historikerin Prof. Qin Shao (The College of New Jersey) lehrt im Sommersemester an der Goethe-Universität.

    Bibliothek

    - Uni-Sammlungen global denken: Die Sammlungen der Goethe-Universität erproben Wege, Sammlungsgut aus Afrika global zugänglicher zu machen.

    Der UniReport 3/2023 steht zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.unireport.info/aktuelle-ausgabe

    UniReport online - Wie finden Sie unsere Artikel im Netz? Ganz einfach: Schauen Sie doch einmal ins Webmagazin der Goethe-Universität. Auf http://www.aktuelles.uni-frankfurt.de/unireport können Sie einen Großteil der Artikel aus der Printausgabe auch online lesen.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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