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29.08.2025 11:38

Weitere Bundesmittel für die maritime Energiewende: CAPTN Energy erhält zweite Förderphase

Eva Sittig Presse, Kommunikation und Marketing
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Das Innovationsbündnis ‚CAPTN Energy‘ erhält grünes Licht für eine zweite Förderphase: Mit einer erfolgreichen Zwischenevaluation konnte CAPTN Energy das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) von der Qualität der bisher geleisteten Arbeit überzeugen und sich zusätzliche Fördermittel in Höhe von 4 Millionen Euro für eine zweite Förderphase sichern.

    Damit stehen CAPTN Energy für den Zeitraum von 2023 bis 2028 insgesamt rund 12 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesen Mitteln können Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen im Raum des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen, die die Versorgung der maritimen Wirtschaft mit erneuerbaren Energieträgern vorbereiten. Das schleswig-holsteinische Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN) unterstützt das Vorhaben mit einer Kofinanzierung.

    „Wir freuen uns über die weitere Förderung von CAPTN Energy! Diese sichert den wissenschaftlichen Fortschritt im Bereich der maritimen Energiewende und stärkt den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. Sie ermöglicht technologische Innovationen und neue Geschäftsmodelle, die einen Beitrag zum nachhaltigen Strukturwandel in unserer Bündnisregion leisten können. Unser besonderer Dank gilt dem BMFTR für die weitere Förderung von CAPTN Energy, dem MEKUN für die fortgesetzte Kofinanzierung sowie allen Partnern, die sich intensiv an der Bündnisarbeit und in den Forschungsprojekten beteiligen“, so Prof. Dr. Frank Meisel, Koordinator des Bündnisses und Professor für Supply Chain Management an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).

    Ziel: Demonstratoren und Prototypen

    In der ersten Förderphase von 2023 bis 2025 hat CAPTN Energy wichtige Meilensteine erreicht. Dazu zählen der Aufbau von Netzwerkstrukturen, die Einsetzung eines Beirats der über die Förderwürdigkeit beantragter Forschungsprojekte entscheidet, die Durchführung zweier Förderaufrufe, die Organisation zahlreicher Informationsveranstaltungen sowie die Initiierung der ersten Forschungsprojekte.

    In der zweiten Förderphase von 2026 bis 2028 werden die Forschungsaktivitäten entlang der Energiebereitstellungskette intensiviert. Ziel ist die Entwicklung konkreter Demonstratoren und Prototypen, zum Beispiel von Energiecontainern, die erneuerbare Treibstoffe und Elektrizität flexibel für Schiffe zur Verfügung stellen können. Gemeinsam mit neuen Geschäftsmodellen beschreiten diese technologischen Entwicklungen den Weg zur praktischen Anwendung.

    Durch die enge Vernetzung von regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen wird die maritime Energiewende aktiv mitgestaltet. Der Transfer in die Praxis und die Verstetigung der CAPTN Energy Bündnisstrukturen über die Förderphase hinaus bilden zwei Schwerpunkte der künftigen Arbeit.
    CAPTN Energy ist Teil der CAPTN Initiative und wird von der CAU in enger Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Kiel, TKMS, dem Wissenschaftszentrum Kiel sowie der externen Projektmanagement Agentur DSN Connecting Knowledge koordiniert.

    Fotos zum Download:

    http://www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2025/145-CAPTN_Energy_headerbild_mit_Copyright.jpg
    CAPTN Energy hat weitere vier Millionen Euro Förderung erhalten und will in der zweiten Phase vor allem Demonstratoren und Prototypen voranbringen.
    © CAPTN Energy

    Presse, Kommunikation und Marketing, Eva Sittig, Text/Redaktion: Julia Voß
    Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104
    presse@uv.uni-kiel.de | http://www.uni-kiel.de
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    Link zur Meldung: http://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/145-captn-energy-foerderung


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Frank Meisel
    Supply Chain Management
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    0431 / 880-1530
    meisel@bwl.uni-kiel.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Energie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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