Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) stellt auf der 2. German Robotics Conference (GRC) vom 11. bis 13. März 2026 in Köln wegweisende Innovationen der KI-basierten Robotik vor. Als Partner des Robotics Institute Germany (RIG) demonstriert das DFKI, wie hochspezialisierte autonome Systeme und modernste Kommunikationstechnologien helfen, die technologische Souveränität Deutschlands und Europas in Industrie, Medizin und Raumfahrt zu sichern.
Die GRC 2026 ist zentrale Plattform für den Transfer wissenschaftlicher Spitzenforschung in die industrielle Anwendung. Das DFKI zeigt Lösungen, die speziell für den Einsatz unter extremen Bedingungen entwickelt wurden – von der Tiefsee bis in den Weltraum.
Roboter-Systeme für Feld, Unterwasser und Weltraum
In der begleitenden Fachausstellung präsentiert das DFKI ausgewählte Projekte, die den aktuellen Stand der Robotik-Forschung abbilden:
- Autonome Instandhaltung unter Wasser (MARIOW): Dieses System wurde für die automatisierte Wartung maritimer Infrastrukturen wie Offshore-Windparks entwickelt. Durch die Kombination eines Roboterarms mit KI-gestützter Pfadplanung ermöglicht die Technologie autonome Schweißprozesse unter Wasser. Dies reduziert die Notwendigkeit gefährlicher Taucheinsätze erheblich.
- Robotische Unterstützung im Katastrophenschutz (ROMATRIS): Der Assistenzroboter KRIS unterstützt Einsatzkräfte in unwegsamem Gelände. Das System kann Lasten bis zu 150 Kilogramm transportieren und lässt sich intuitiv über Handzeichen oder einen präzisen „Follow-Me“-Modus steuern, was die physische Belastung des Personals in Krisenszenarien senkt.
- KI-Automatisierung in der Landwirtschaft (FieldCoBots): Der Roboter SHIVAA demonstriert das Potenzial der Agrar-KI. Spezialisiert auf die automatisierte Obsternte, nutzt das System komplexe Bildverarbeitungsalgorithmen, um reife Früchte schadfrei zu erkennen und zu pflücken.
- Multimodales Exoskelett: Diese technische Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine findet Anwendung in der medizinischen Rehabilitation sowie in der Raumfahrt. Es dient als haptisches Eingabegerät zur präzisen Fernsteuerung (Teleoperation) komplexer Robotereinheiten, der Unterstützung von Schlaganfall-Patient:innen und zur Simulation von Mikrogravitation im Astronautentraining.
Zukunftssichere Vernetzung: Open6GHub+
Die Leistungsfähigkeit künftiger Robotersysteme ist untrennbar mit der Qualität der Kommunikationsinfrastruktur verbunden. Das Projekt Open6GHub+ verdeutlicht dies durch einen Demonstrator, der die hochsynchrone Steuerung von Linearantrieben über den 5G/6G-Mobilfunkstandard zeigt. Da extrem niedrige Latenzzeiten die technologische Grundvoraussetzung für eine reibungslose und sichere Kooperation zwischen Robotern bilden, markiert diese Entwicklung einen entscheidenden Schritt hin zu vollvernetzten Produktionsumgebungen der Zukunft.
Wissenstransfer und sportliche Spitzenleistung
Neben der Ausstellung engagiert sich das DFKI im Wissensaustausch: Gemeinsam mit Partnern aus dem RIG-Cluster „AI-Powered Industrial Robotics“ leitet das DFKI den Workshop „WS4: AI-Powered Industrial Robotics“, um den Dialog zwischen Forschung und Industrie zu vertiefen.
Ein besonderes Highlight findet parallel in der Messe Köln statt: Die RoboCup German Open 2026 (10. – 14. März). Hier tritt „B-Human“ – das Team der Universität Bremen und des DFKI – als amtierender zwölffacher Weltmeister mit neuen Robotern an.
Hinweis für Medienvertreterinnen
Interessierte Medienvertreter:innen können sich über das offizielle Presseportal der didacta registrieren: https://www.didacta-koeln.de/presse/teilnahme-fuer-medienvertreter/akkreditierun...
Die Akkreditierung umfasst zudem den Zutritt zu den RoboCup German Open sowie zur Bildungsmesse didacta.
https://robotics-institute-germany.de/event/grc/ 2nd German Robotics Conference
https://www.open6ghub.de/ Open6GHub+ Transferzentrum
https://robotik.dfki-bremen.de/de/startseite DFKI Robotics Innotavation Center
Erdbeerpflückroboter SHIVAA, Robotics Innovation Center, DFKI-Standort Bremen
Quelle: Kaspar van Treeck
Copyright: DFKI
Der MARIOW-Roboter bei der autonomen Schweißung einer Kehlnaht unter Wasser.
Quelle: DFKI Projekt-Team
Copyright: DFKI
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Informationstechnik
überregional
Pressetermine, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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