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19.03.2026 10:35

Universität Leipzig und Center for the Transformation of Chemistry schließen Kooperationsvereinbarung

Dipl.-Journ. Carsten Heckmann Stabsstelle Universitätskommunikation / Medienredaktion
Universität Leipzig

    Die Universität Leipzig und das Center for the Transformation of Chemistry (CTC) wollen in Forschung und Lehre intensiv zusammenarbeiten, um einen Beitrag zu einer zukunftssicheren, nachhaltigen Chemie in Mitteldeutschland zu leisten und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in industrielle Wertschöpfung zu beschleunigen. Sie schaffen dafür auch personelle Voraussetzungen in Form gemeinsamer Berufungen: Den Anfang wird eine Professur für Organische Chemie an der Fakultät für Chemie der Universität machen.

    Rektorin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell und Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Seeberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer der CTC gGmbH, unterzeichneten jüngst entsprechende Vereinbarungen.

    „Das CTC ist ein zentraler Akteur im Strukturwandel des Mitteldeutschen Reviers. Wir wollen in einer strategisch angelegten Partnerschaft mit dem CTC unsere Stärken in Forschung, Lehre und Transfer einbringen. Diese Kooperation wollen wir gemeinsam mit weiteren Partnern in der Region kontinuierlich ausbauen“, sagt Rektorin Obergfell. „Die gemeinsame Professur steht dabei exemplarisch für unseren Anspruch, wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Wirkung zu verbinden.“

    „Eine zukunftssichere Chemie entsteht nur, wenn exzellente Grundlagenforschung konsequent in Anwendung und industrielle Umsetzung geführt wird“, ergänzt Seeberger. „Genau hier setzt das CTC an. Die gemeinsame Professur schafft einen wirksamen Transfer in die Region, sie ermöglicht die Qualifikation dringend benötigter Fachkräfte und stärkt die Verbindung von Forschung und Wertschöpfung als Grundlage für eine erfolgreiche Transformation.“

    Die Professur für Organische Chemie wird angesiedelt an der Fakultät für Chemie der Universität Leipzig. Die Forschungsschwerpunkte werden in der nachhaltigen Synthese von Fein- und Grundchemikalien, der metallorganischen Katalyse, der Mikrochemie oder dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Chemie liegen. Die Professur wird international ausgeschrieben. Sie richtet sich an herausragende wissenschaftliche Persönlichkeiten mit einem ausgewiesenen Forschungsprofil an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und Anwendung. Mit der Professur ist gleichzeitig eine Forschungstätigkeit am CTC verbunden.

    Perspektivisch sollen weitere gemeinsame Berufungen und Kooperationsvorhaben dazukommen. „Diese gemeinsame Berufung verstehen wir als Startpunkt einer vertieften wissenschaftlichen Profilentwicklung, auch mit anderen Fakultäten“, sagt Rektorin Obergfell.

    Weitere Informationen zur Professur für Organische Chemie und zum Bewerbungsverfahren werden demnächst auf der Website der Universität Leipzig veröffentlicht.

    Über das CTC
    Chemie neu denken – Das Center for the Transformation of Chemistry (CTC) ist das erste Großforschungszentrum in Deutschland, das sich der Kreislaufwirtschaft in der Chemie widmet. Seine Mission ist es, die Transformation der chemischen Industrie voranzutreiben – für eine nachhaltigere Zukunft. Das CTC wurde 2025 als gemeinnützige GmbH gegründet und soll bis 2038 auf bis zu 1.000 Mitarbeitende wachsen. Gemeinsam wird das Team an zwei visionären Moonshots für die Chemie arbeiten: dem autonomen Labor und dem vollständig recycelbaren Auto. Mit Standorten in Delitzsch (Sachsen) und Merseburg (Sachsen-Anhalt) wird das CTC den Strukturwandel in Mitteldeutschland voranbringen. Gesellschafter des CTC sind die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Sachsen sowie das Land Sachsen-Anhalt.

    Über die Universität Leipzig
    Die 1409 gegründete Universität Leipzig gehört zu den ältesten Universitäten Europas. Sie ist eine Volluniversität mit 14 Fakultäten, mehr als 450 Professuren und über 30.000 Studierenden. Mit ihrem breiten Fächerkanon und besonderen Akzenten in den Geistes-, Natur- und Lebenswissenschaften hat sich die weltoffene Hochschule einen nationalen und internationalen Ruf erworben. Als Mitglied im Verbund der German U15 gehört sie zu den großen forschungsstarken und medizinführenden Universitäten in Deutschland. Sie betreibt interdisziplinär Grundlagen- und angewandte Forschung und ist ein wichtiger Wissens- und Technologietransferpartner.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Holger Kohlmann
    Universität Leipzig, Dekan der Fakultät für Chemie
    Telefon: +49 341 97-36000 / +49 341 97-36201
    holger.kohlmann@uni-leipzig.de

    Dana Marschner
    Strategic Communication
    CTC gGmbH – Center for the Transformation of Chemistry
    +49 34202 996 447
    info@ctc-germany.org


    Weitere Informationen:

    https://transforming-chemistry.org/forschung/ Die Forschung am CTC richtet sich an zwei sogenannten Moonshots aus.


    Bilder

    Die Universität Leipzig und das Center for the Transformation of Chemistry wollen intensiv zusammenarbeiten. Rektorin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell und der wiss. Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Seeberger unterzeichneten dazu Vereinbarungen.
    Die Universität Leipzig und das Center for the Transformation of Chemistry wollen intensiv zusammena ...
    Quelle: Christian Hüller
    Copyright: Universität Leipzig

    Kooperieren in Forschung und Lehre (v.l.): Wissenschaftlicher Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Seeberger, Universitätsrektorin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell und Prof. Dr. Holger Kohlmann, Dekan der Fakultät für Chemie.
    Kooperieren in Forschung und Lehre (v.l.): Wissenschaftlicher Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. Pet ...
    Quelle: Christian Hüller
    Copyright: Universität Leipzig


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Chemie
    überregional
    Kooperationen
    Deutsch


     

    Die Universität Leipzig und das Center for the Transformation of Chemistry wollen intensiv zusammenarbeiten. Rektorin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell und der wiss. Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Seeberger unterzeichneten dazu Vereinbarungen.


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    Kooperieren in Forschung und Lehre (v.l.): Wissenschaftlicher Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Seeberger, Universitätsrektorin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell und Prof. Dr. Holger Kohlmann, Dekan der Fakultät für Chemie.


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