idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
18.01.2005 11:39

Nachweis für Magnetfelder in Zentralsternen von Planetarischen Nebeln

Ute Missel Kommunikation und Presse
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Einem Team aus Astronomen von drei deutschen Universitäten ist es erstmals gelungen, Magnetfelder in den Zentralsternen von Planetarischen Nebeln nachzuweisen. Planetarische Nebel sind expandierende Gashüllen, die sonnenähnliche Sterne am Ende ihres Lebens abgestoßen haben. Es ist immer noch ein Rätsel, warum die meisten dieser ästhetisch sehr ansprechenden Nebel nicht einfach kugelförmig sind. Schon lange wurde spekuliert, dass Magnetfelder einen entscheidenden Einfluss auf die Formgebung haben. Dr. Simon O'Toole vom Astronomischen Institut der Universität Erlangen-Nürnberg in Bamberg, der Heidelberger Astronom Dr. Stefan Jordan und Prof. Dr. Klaus Werner aus Tübingen haben nun erstmals einen direkten Hinweis darauf gefunden, dass Magnetfelder tatsächlich die Formen dieser bemerkenswerten Gebilde ausprägen können.

    Weitere
    Informationen

    Prof. Dr. Ulrich Heber
    Tel.: 0951/95222-14
    heber@sternwarte.uni-erlangen.de

    Dr. Simon O'Toole
    Tel.: 0951/95222-17
    otoole@sternwarte.uni-erlangen.de

    Universität Erlangen-Nürnberg
    Astronomisches Institut/Dr. Remeis-Sternwarte Bamberg


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-erlangen.de/infocenter/presse/pressemitteilungen/forschung_2005/0... projektdarstellung
    http://www.sternwarte.uni-erlangen.de/ Homepage des Astronomischen Instituts


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


    Falschfarbendarstellung eines kreisrunden Planetarischen Nebels (Abell 20) und eines Nebels mit bipolarer Struktur (NGC 2899).


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay