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08.03.2007 16:01

Institut Arbeit und Qualifikation plant Qualitätsoffensive für Kindertagesstätten

Beate Kostka M.A. Pressestelle
Universität Duisburg-Essen

    Frei nach dem Motto "Nicht nur Masse, sondern Klasse!" fordert das Institut "Arbeit und Qualifikation" (IAQ) der Universität Duisburg-Essen ein verpflichtendes Qualitätsverfahren für Tagesstätten, gerade im Hinblick auf die geplante Ausweitung der Kinderbetreuung. Schließlich haben selbst engagierte Eltern Probleme, die Leistungsfähigkeit "ihres Horts" richtig zu beurteilen.

    Auswahlkriterien des IAQ könnten in Zukunft die Qual der Wahl bei der Kindergartenanmeldung erleichtern. Ob eine Einrichtung das Gütesiegel verdient, hängt von der Ausbildung der Pädagogen, der Kindorientierung sowie allgemeinen Bildungszielen ab. "Sterne" können zusätzliche Anreize für die Qualitätsentwicklung bieten. Schließlich wird sich kaum eine Einrichtung mit dem Mindestniveau zufrieden geben, wenn um die Ecke eine Tagesstätte mit fünf Sternen glänzt. Für pädagogische Angebote, die über den allgemeinen Standard hinausgehen, gibt es bei der Bewertung natürlich Bonuspunkte.

    Dennoch soll sich die flächendeckende Qualitätsoffensive "einfach und übersichtlich gestalten, "damit der organisatorische und finanzielle Aufwand möglichst gering bleibt.", betont die Leiterin der Abteilung Bildung und Erziehung im Strukturwandel (BEST), Dr. Sybille Stöbe-Blossey. Mit Hilfe des Buchs "Qualitätskonzepte in der Kindertagesbetreuung" (Karin Esch, Elke Katharina Klaudy et.al.) kann sich die interessierte Fachwelt schon jetzt über deutsche und internationale Standards informieren. Die aktuellen Bemühungen des IAQ sind durch eine Transparenzstudie der Forschungsabteilung BEST für die Hans-Böckler-Stiftung angestoßen worden.

    Redaktion: Annika Bingmann, Tel. 0203/379-2461
    Weitere Informationen: Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Tel. 0209/1707-130


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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