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31.01.2008 14:02

E-Smoking: Neuseeländische Wissenschaftler testen neues Modell zur Raucherentwöhnung

Sabine Ranke-Heinemann Pressestelle
Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann

    In einer weltweit erstmals durchgeführten Studie werden Raucher in Neuseeland eine elektronische Zigarette testen, die sie zwar mit Nikotin versorgt, sie aber nicht den schädlichen Auswirkungen des Tabaks aussetzt.

    Die E-Zigarette wird wie eine normale Zigarette geraucht und glüht beim Inhalieren sogar an der Spitze. Genau wie andere Raucherentwöhnungsprodukte, zum Beispiel Pflaster oder Kaugummi, liefert sie eine abgemessene Dosis an Nikotin. Das Forscherteam der Clinical Trials Research Unit an der University of Auckland glaubt jedoch, dass die E-Zigarette, Raucher schneller mit Nikotin versorgt als andere gegenwärtig verfügbare Nikotinersatztherapien.

    "Im Großen und Ganzen ist Nikotin der ungefährliche Bestandteil des Tabakrauchs", so Dr. Hayden McRobbie, Mitglied des Forscherteams in Auckland. "Raucher vermissen jedoch das Nikotin, wenn sie mit dem Rauchen aufhören und leiden oft an Nikotinentzugserscheinungen die zu anderen Begierden führen." Durch den Einsatz der E-Zigarette würde Nikotin weiterhin bereitgestellt und Entzugserscheinungen reduziert werden. Die E-Zigarette könnte daher ein gutes Hilfsmittel sein, um mit dem Rauchen aufzuhören, da sie der Gewohnheit des Rauchens gerecht wird und gleichzeitig weiterhin Nikotin liefert - und das ohne die schädlichen im Tabak vorkommenden Stoffe, wie Kohlenmonoxid und Teer.

    Weitere Informationen:
    Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund
    Pressestelle
    Friedrichstr. 95
    10117 Berlin
    Email: berlin@ranke-heinemann.de
    Tel.: 030-20 96 29 593

    Bei Veröffentlichung der Pressemitteilung bitten wir um eine Quellenangabe sowie die Zusendung eines Belegexemplars.

    Das Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund ist die zentrale Einrichtung aller australischen und neuseeländischen Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zuständig für Wissens- und Forschungstransfer, Forschungsförderung sowie Studenten- und Wissenschaftleraustausch und für die Betreuung von Studierenden und Schülern, die ein Studium Down Under vorbereiten.


    Weitere Informationen:

    http://www.ranke-heinemann.de
    http://www.ranke-heinemann.at
    http://www.wissenschaft-neuseeland.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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