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14.02.2008 12:24

Kölner Medzinethikerin in neuen Deutschen Ethikrat berufen

Anneliese Odenthal Presse und Kommunikation
Universität zu Köln

    Dr. Christiane Woopen, Privatdozentin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, ist in den neuen Deutschen Ethikrat berufen worden. Bereits seit 2001 war sie Mitglied des bisherigen Nationalen Ethikrates.

    Dr. Woopen studierte von 1982 - 1988 Medizin an der Universität zu Köln sowie von 1990 - 1995 Philosophie an den Universitäten Bonn und Hagen.

    Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Ärztin in der Gynäkologie und Geburtshilfe wechselte Frau Woopen in den medizinethischen Tätigkeitsbereich. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wissenschaft und Ethik e.V. in Bonn arbeitete sie bis 1998 an mehreren Projekten auf nationaler und europäischer Ebene zu Fragen der Humangenetik und Fortpflanzungsmedizin mit. Seit 1998 ist sie am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität zu Köln. Sie schrieb ihre Habilitation zu Grundlegungsfragen der Ethik und deren Anwendung auf die Präimplantationsdiagnostik. Sie leitet dort mehrere nationale und internationale Forschungsprojekte im Bereich der Stammzellforschung, der Fortpflanzungsmedizin und der Neuroethik.
    Darüber hinaus ist sie Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beratungsgremien auf nationaler und auf europäischer Ebene, z.B. bei der Bundesärztekammer, dem Kompetenznetzwerk Stammzellforschung in NRW und bei dem europäischen Forschungsverbund zur embryonalen Stammzellforschung ESTOOLS.

    Der Deutsche Ethikrat, in dem unterschiedliche ethische Ansätze und ein plurales Meinungsspektrum vertreten sein sollen, besteht aus 26 Mitgliedern, die naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange in besonderer Weise repräsentieren. Dazu gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den genannten Wissenschaftsgebieten aber auch anerkannte Personen die in besonderer Weise mit ethischen Fragen der Lebenswissenschaften vertraut sind. Die Mitglieder dürfen weder einer gesetzgebenden Körperschaft des Bundes oder eines Landes noch der Bundesregierung oder einer Landesregierung angehören.

    Der Deutsche Ethikrat verfolgt die ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft, die sich im Zusammenhang mit der Forschung und den Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ihrer Anwendung auf den Menschen ergeben. Zu seinen Aufgaben gehört insbesondere die Beratung der Politiker in heiklen wissenschaftlichen Fragen und somit Hilfestellung bei der Abstimmung im Parlament. Er soll die Diskussion in der Gesellschaft befördern sowie mit nationalen Ethikräten anderer Staaten und internationaler Organisationen zusammenarbeiten.

    Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker


    Bilder

    Dr. Christiane Woopen
    Dr. Christiane Woopen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Personalia, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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