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Wissenschaft
Das neue Forschungsgebiet der Nanobiotechnologie ist Thema des 412. Heraeus-Wochenendseminars, das die Arbeitsgruppe Biophotonik der Philipps-Universität Marburg ausrichtet. Die Tagung unter dem Titel "Colloidal Nanoparticles - From Synthesis to Biological Applications" findet vom 15. bis zum 17. September 2008 statt.
Die Nanobiotechnologie verbindet Beiträge verschiedener Disziplinen wie Biologie und Medizin, Physik, Chemie und Ingenieurwesen. Ein klassisches Beispiel hierfür sind anorganische, kolloidale Nanopartikel - gezielt zusammengesetzte Gefüge aus wenigen hundert Atomen, die zum biologischen Gebrauch bestimmt sind. Heutzutage kann man bereits eine Vielzahl von Nanopartikeln definierter Größe und Form synthetisieren. Abhängig vom verwendeten Ausgangsmaterial sind unterschiedliche Funktionalitäten zu erzielen, die auch für biologische und medizinische Anwendungen interessant sind: So können Metall-Nanopartikel als licht-angeregte Wärmespender zur lokalen Zerstörung von Gewebe eingesetzt werden. Für solche Effekte benötigt man anorganische Partikel, die auf definierte Weise mit biologischen Objekten wechselwirken, etwa durch ihre chemische Oberfläche oder über biologische Bindungspartner.
Die Konferenz deckt die gesamte Bandbreite der Forschung an kolloidalen Nanopartikeln in den Life Sciences ab, von der chemischen Synthese über die physikalische Charakterisierung bis hin zu Anwendungen in Medizin und Diagnostik. Anmeldungen zu verbilligten Frühbucher-Konditionen werden bis zum 15. Mai 2008 entgegengenommen.
Weitere Informationen:
Frau Dr. Pilar Rivera Gil, Fachbereich Physik, AG Biophotonik
Tel.: ++49 (0) 6421 2824-171 /-169
Fax.: ++49 (0) 6421 2827034
E-Mail: secretary.nanoparticles@googlemail.com
Internet: http://www.physik.uni-marburg.de/de/forschung/biophotonik/events/conference-159-...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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