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09.06.2008 13:53

Magische Momente des Magnetismus

Dipl.-Journ. Erika Schow Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

    Berliner Lange Nacht der Wissenschaft startet diesmal in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt

    Er bringt schwere Dinge zum Schweben oder liefert faszinierende Momentaufnahmen aus dem Gehirn: Der Magnetismus mit vielen seiner Facetten ist das Hauptthema, mit dem sich die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) an der Langen Nacht der Wissenschaft in Berlin beteiligt. Hier im Institut Berlin der PTB, wo die Forscher die ganz großen Magnetfelder eines Kernspintomographen genauso im Griff haben wie die extrem winzigen Magnetfelder des menschlichen Gehirns, gibt es am 14. Juni (von 17 Uhr bis 1 Uhr) viel zu entdecken. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, von Anfang an dabei zu sein. Denn in diesem Jahr wird die "klügste Nacht des Jahres" in der PTB eröffnet. Um 17 Uhr gibt der Berliner Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner im historischen Hermann-von-Helmholtz-Bau der PTB den Startschuss für die Lange Nacht.

    Was halten Sie davon, sich einmal von unsichtbaren Kräften tragen zu lassen? An diesem Abend können Sie es - und nebenbei etwas über die Technik erfahren, die eine Magnetschwebebahn zum Fahren bringt. Gleich danach bietet sich ein Besuch des Forschungstomographen an, bei dem ebenfalls supraleitende Magneten und ein extrem starkes Magnetfeld dafür sorgen, dass Ärzte gestochen scharfe Bilder aus dem Gehirn bekommen (Achtung: Schlüssel und andere magnetisierbare Dinge vorher ablegen, sonst sausen sie unhaltbar aus Ihrer Tasche direkt an den Riesenmagneten!). Ab 18 Uhr gibt es stündliche Führungen.

    Wenn Sie Lust auf Gegensätze haben, dann lassen Sie sich doch anschließend von den Biomagnetismus-Experten in die Welt der allerkleinsten messbaren Magnetfelder entführen. Eine nahezu perfekt abgeschirmte Kabine ist dazu nötig, die nicht nur den Lärm der Welt, sondern vor allem die bunte Mischung natürlicher und künstlicher Magnetfelder unserer Umgebung abhält. Mit einer ganzen Menge High-Tech kann dort ein MEG entstehen, der "magnetische Zwilling" des EEG, das einen Blick auf Ihre Hirnströme erlaubt. Ab 18.30 Uhr bietet die PTB halbstündliche Führungen an.

    Oder Sie nutzen die Chance, sich von den PTB-Forschern auf eine Reise zum kältesten Ort der Erde - nahe dem absoluten Nullpunkt der Temperatur - mitnehmen zu lassen. Bis auf wenige millionstel Grad nähern sich die PTB-Forscher dem "Punkt Null", wobei sie ebenfalls magnetische Phänomene nutzen.

    Und damit auch schon die Kleinsten die Faszination der Physik entdecken, hat die PTB eine ganze Reihe von Mitmach-Experimenten vorbereitet. Sie können Magnete untersuchen oder sich zum Beispiel einen Kompass basteln und natürlich auch mit nach Hause nehmen.
    es

    Der Ablauf der Eröffnungsveranstaltung am 14. Juni:
    17.00 Uhr bis 17.45 Uhr:
    Offizielle Eröffnung der Langen Nacht der Wissenschaften (Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. Jürgen Zöllner),
    Eröffnungsexperiment (Dr. Wolfgang Buck, Leiter des Institutes Berlin der PTB),
    Moderierte Gesprächsrunde (Prof. Dr. Zöllner, Dr. Buck, Prof. Dr. Günther Tränkle, Vorsitzender des Kuratoriums der Langen Nacht der Wissenschaften, sowie die Präsidenten der drei großen Berliner Universitäten)

    Der Veranstaltungsort:
    PTB-Institut Berlin, Hermann-von-Helmholtz-Bau, Fraunhoferstr. 11-12, 10587 Berlin

    Weitere Informationen:
    http://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/Charlottenburg.php
    http://87.230.18.243:8080/download/programm/LNW_2008_Charlottenburg.pdf
    Dr. Frank Melchert, Tel. (030) 3481-7446, E-Mail: Frank.Melchert@ptb.de
    Beate Fähse, Tel. (030) 3481-7445, E-Mail: Beate.Faehse@ptb.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Maschinenbau, Mathematik, Medizin, Physik / Astronomie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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