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Wissenschaft
Bereits zum zweiten Mal hat die Universität Leipzig ihre Mitarbeiter zu ihren persönlichen Lehr-, Forschungs- und Beschäftigungsbedingungen befragt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Grundzufriedenheit, weisen im Detail aber auch auf Verbesserungspotenziale hin.
Im Rahmen des "Leipziger Modells zur Qualitätssicherung in Lehre und Studium" erhebt die Universität Leipzig regelmäßig Daten zur Lehrevaluation. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei auch die Befragung der Hochschul-Mitarbeiter, die die Geschäftsstelle Evaluation im November 2007 bereits zum zweiten Mal organisiert hatte. Neben Wissenschaftlern waren erstmals auch nichtwissenschaftliche Angestellte um ihre Einschätzung gebeten worden. An der Onlinebefragung hatten sich gut 2000 Mitarbeiter beteiligt, als Auswertungsbasis wurden 1441 vollständig ausgefüllte Fragebögen herangezogen. Im Fokus der Befragung standen die Bewertung der persönlichen Beschäftigungsbedingungen, der Lehr- und Forschungsbedingungen sowie die subjektive Einschätzung des Bildes der Universität in der Öffentlichkeit.
Die Ergebnisse weisen eine hohe Grundzufriedenheit aus: 82 Prozent der wissenschaftlich Beschäftigten würden sich wieder für eine Anstellung an der Uni Leipzig entscheiden, 70 Prozent ihre Karriere gern in ihrem aktuellen Arbeitsumfeld fortsetzen. Mehrheitlich und überwiegend sind die Mitarbeiter auch mit den Arbeitsbedingungen zufrieden, allerdings werden die zurzeit noch eingeschränkten Möglichkeiten zur Kinderbetreuung kritisch gesehen.
Ein Großteil der befragten wissenschaftlichen Mitarbeiter (62 Prozent) im so genannten akademischen Mittelbau arbeitet aktuell an einer Qualifikationsarbeit, also der Promotion oder der Habilitation. Mit den Rahmenbedingungen - Betreuung, Material- und Literaturausstattung - zeigt sich die weitaus überwiegende Zahl der Befragten zufrieden. Von Fakultät zu Fakultät durchaus unterschiedlich beurteilt werden jedoch die Anforderungen, die die Lehrveranstaltungen und insbesondere die Abnahme von Prüfungen ans Zeitbudget stellen. Insgesamt halten aber mehr als zwei Drittel der Befragten den Aufwand für angemessen.
Durchschnittlich sind die Mitarbeiter recht jung: Die meisten Beschäftigten (37 Prozent) sind zwischen 1970 und 1979 geboren, die Fakultäten mit den - im Schnitt - jüngsten Beschäftigten sind die Fakultät für Chemie und Mineralogie, an der 82 Prozent der Mitarbeiter nach 1970 geboren sind, sowie die Wirtschaftswissenschaften, an der 80 Prozent der Beschäftigten nach 1970 geboren sind.
Die Beschäftigten der Universität Leipzig haben überwiegend ein positives Bild von ihrem Arbeitgeber: Sechs Prozent der Mitarbeiter verorten die Uni unter den besten deutschen Hochschulen, für 57 Prozent rangiert sie mindestens im vorderen Mittelfeld.
Für Prof. Dr. Wolfgang Fach, Prorektor für Lehre und Studium der Universität Leipzig, ist die Befragung ein "zentraler Baustein" der Qualitätssicherung. Mit den Ergebnissen ist er daher in doppelter Hinsicht zufrieden: Zum einen, so Professor Fach, zeigten sie im Detail durchaus deutlich die Potenziale für Veränderungen - und Verbesserungen - auf. Zum anderen weise die hohe Grundzufriedenheit darauf hin, dass der eingeschlagene Weg grundsätzlich richtig sei.
Lars Radau
weitere Informationen:
Geschäftsstelle Evaluation
Dr. Christoph Markert
Telefon: 0341 / 97 - 32066
E-Mail: gseval@uni-leipzig.de
http://www.uni-leipzig.de/~eval
Prorektor für Lehre und Studium
Professor Dr. Wolfgang Fach
Telefon: 0341 / 97 - 30010
E-Mail: prorektorls@uni-leipzig.de
http://www.uni-leipzig.de/rektorat/prorektorls.html
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Organisatorisches, Personalia
Deutsch

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