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26.06.2008 17:41

Netzwerken für den Auslandsaufenthalt

Miriam Riemann Presse- und Informationsstelle
Fachhochschule Osnabrück

    Auslandsstudienberatungen von Hochschulen in Niedersachsen und Bremen treffen sich erstmals an der Fachhochschule Osnabrück

    Das erste Netzwerk-Treffen der Auslandsstudienberatungen von niedersächsischen und bremischen Hochschulen stieß auf großes Interesse. Der Einladung der Fachhochschule Osnabrück folgten Vertreter aus 10 Hochschulen, die sich zum Thema Öffentlichkeitsarbeit austauschten. Nun wollen die Auslandstudienberatungen regelmäßig zusammenkommen, um die Herausforderungen des Bologna-Prozesses gemeinsam zu meistern.

    Einmal pro Semester laden die niedersächsischen Hochschulen abwechselnd ein. Neben aktuellen Themen, die kurzfristige Lösungsansätze erfordern, werden dann auch strategische Aspekte diskutiert. Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt? Wie kann man Studierende dabei unterstützen, Mobilitätshemmnisse zu überwinden? Und wie kann man insgesamt die Zahl der Studierenden erhöhen, die einen Auslandsaufenthalt während des Studiums absolvieren?

    "Für unsere Studierenden in Niedersachsen sind Auslandsaufenthalte während des Studiums von großer Bedeutung für ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Der Bologna-Prozess stellt uns vor neue Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern wollen", erläutert Kerstin Frodl von der Fachhochschule Osnabrück. Straffe Studienpläne in Bachelor- und Masterprogrammen erwecken für Studierende häufig den Eindruck, ein Auslandssemester sei nicht realisierbar. Um dem entgegen zu treten wird Öffentlichkeitsarbeit für Auslandsberatungen an Hochschulen zunehmend wichtiger. Beim ersten Treffen in Osnabrück stand daher das Thema Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund.

    Insbesondere die interne Kommunikation mit den Studierenden und Lehrenden der Hochschulen ist für die Auslandsstudienberatungen von großer Bedeutung: Mit Informationsbroschüren, Flyern, Internationalen Kalendern, Postern und E-Mails und mit Hilfe hochschulinterner elektronischer Informationssysteme versuchen die Auslandsstudienbratungen, die Aufmerksamkeit der Studierenden zu gewinnen. Für einen maximalen Kommunikationserfolg sollten alle zur Verfügung stehenden Mittel genutzt werden.

    Das nächste Treffen wird im Wintersemester 2008/09 an der Leibniz-Universität Hannover stattfinden. In Hannover werden Mobilitätsfenster für Auslandsaufenthalte und Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen im Mittelpunkt stehen.


    Bilder

    Eva-Maria Vosshagen (U Lüneburg), Annika Knopp (FH Hildesheim / Holzminden / Göttingen), Silke Prangemeier (U Bremen), Ismar Kiseljakovic (U Bremen), Stefanie Theil (FH Hannover), Kristina Rübenkamp (FH Braunschweig - Wolfenbüttel), Beate Teutloff (U Osnabrück), Christiane Hendess (Hochschule Vechta), Kerstin Frodl (FH OS), Patrick Lajoie (U Göttingen), Marcus Hoppe (U Hannover).
    Eva-Maria Vosshagen (U Lüneburg), Annika Knopp (FH Hildesheim / Holzminden / Göttingen), Silke Prang ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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