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06.12.2000 09:23

Die Diskussion ist eröffnet

Dr. Gottfried Oy Public Relations und Kommunikation
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)

    Bericht 'Perspektiven der Goethe-Universität - Anstöße zu einer Entwicklungs- und Planungsdiskussion' vorgelegt

    FRANKFURT. Mit Vorlage des Berichtes der Arbeitsgruppe des Präsidenten ist die Grundlage für eine breite Diskussion auf allen Hochschulebenen zur künftigen Entwicklung der Goethe-Universität gelegt. Sie soll bis zum kommenden Frühjahr zu ersten Ergebnissen führen. Der ehemalige Vizepräsident Prof. Christian Winter hat die Aufgabe der Projektkoordination übernommen.

    Der Bericht enthält Vorschläge und Anregungen, er öffnet neue Perspektiven, ohne festgeschriebene oder festgelegte Vorgaben zu machen. Bewusst werden Schwachpunkte aufgezeigt, denn hier gilt es zunächst anzusetzen. Damit bietet sich Diskussionsstoff, denn die Meinungen werden in vielen Punkten auseinander gehen. Doch das ist gewollt und erwünscht. Ziel ist es, die Goethe-Universität auf einen Kurs zu bringen, der ihr eine erfolgreiche Zukunft in einem Umfeld sichert, das von wachsendem Wettbewerb gekennzeichnet ist.

    Die Ausgangssituation ist klar: Als eine der größten deutschen Universitäten steht die Goethe-Universität vor vielfältigen Herausforderungen in einem sich verändernden Umfeld. Neue Entwicklungen wie Internationalisierung, vermehrte Mobilität und Kommunikation eröffnen dabei neue Perspektiven für Forschung und Bildung. Die Stadt Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet bieten als Hochschul- standort und -umfeld gute Voraussetzungen, von diesen Entwicklungen nicht nur zu partizipieren, sondern sie aktiv mitzugestalten.

    Um Chancen wahrnehmen zu können, muss sich die Goethe-Universität neu positionieren. Die in dem Bericht skizzierte Vision einer lebendigen, weltoffenen Universität bietet dazu wesentliche Ansatzpunkte. Sie bestimmt konkrete Zielsetzungen, die die Goethe-Universität in Zukunft prägen könnten. Ihre Eckpfeiler: Anwendungs-orientierung in Forschung und Lehre, gesellschaftlicher Gestaltungsanspruch, Qualität der Leistung, zukunftsfähige Studiengänge, Schwerpunktbildung in Kernfächern und Kooperation mit (inter)nationalen Partneruniversitäten in nicht selbst abgedeckten Fachgebieten sowie konsequente Modernisierung im operativen Bereich.

    Die Grundstruktur der künftigen Universitätsentwicklung wird durch ein naheliegendes 'Vier-Campus-Modell' mit Rechts- und Wirtschaftswissenschaften auf dem Campus Bockenheim, den Gesellschafts- und Kulturwissenschaften auf dem Campus Westend, den Naturwissenschaften auf dem Campus Niederursel (Riedberg) und der Medizin auf dem Campus Niederrad umrissen. Die Standorte sollen sich zu weitgehend eigenständig handlungsfähigen Fakultäten entwickeln und einen Großteil der Verantwortung für Budget, Personal, Vermarktung, studentische und Liegenschaftsangelegenheiten selbst tragen. Das Präsidium hingegen wird sich verstärkt der ganzheitlich strategischen Führung und der Pflege konsistenter Außenkontakte widmen. Die neuen Fakultäten brauchen ein klares inhaltliches Profil mit einem auf bewusst ausgewählte Profilierungsschwerpunkte ausgerichteten Portfolio in Forschung und Lehre. Ein Qualitätsmanagement- und Zielvereinbarungssystem, das auf einer flächendeckenden Evaluierung von Forschung und Lehre basiert, sichert die selbstdefinierten Qualitätsansprüche.

    Das Angebot der Fakultäten soll zudem stärker auf die Erfordernisse der Nutznießer ausgerichtet werden. Hier ist vor allem ein auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnittenes Studienangebot, beispielsweise mit modularen Studiengängen, zu nennen. Daneben gilt es aber auch, neue Formate, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und verstärkt im Rahmen von auszubauenden Netzwerken zu agieren. Ein Koordinierungsbüro soll den Zugang zur Praxis erleichtern, und berufsbegleitende akademische Weiterbildungsangebote sollen lebenslanges Lernen ermöglichen.

    Unter der Adresse http://www.rz.uni-frankfurt.de/presse/ziel-diskussion.html ist der komplette Bericht einzusehen.

    Nähere Informationen: Prof. Rudolf Steinberg, Präsident; Telefon: 069 / 798 - 22232; Prof. Christian Winter, Projektkoordinator: Telefon 069 / 798 - 23350


    Weitere Informationen:

    http://www.rz.uni-frankfurt.de/presse/ziel-diskussion.html


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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