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01.10.2008 11:54

Kindersklaven - Sklavenkinder

Petra Plättner Öffentlichkeitsarbeit
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

    Schicksale zwischen Zuneigung und Ausbeutung in der Antike und im interkulturellen Vergleich.
    Die Forschungsgruppe "Antike Sklaverei" (Mainz) behandelt in ihrer Mitarbeitersitzung diesen Themenschwerpunkt

    Kindersklaven - Sklavenkinder

    Mit den Kindersklaven der Antike beschäftigt sich eine von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Tagung des Akademieprojektes "Forschungen zur antiken Sklaverei".
    Am 14. Oktober kommen etwa 60 Mitarbeiter des Forschungsvorhabens aus sieben europäischen Ländern und Nachwuchswissenschaftler des Trierer Graduiertenkollegs "Sklaverei - Knechtschaft und Frondienst - Zwangsarbeit" in den Räumen der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur zusammen.
    Die Schicksale von Kindersklaven bewegen sich zwischen Zuneigung und Ausbeutung. Fünf Vorträge thematisieren unter anderem Kinderarbeit, das Leben und Sterben von Sklavenkindern und die Mutter-Kind-Beziehung im Altertum. Den Eröffnungsvortrag hält die Bayreuther Ethnologin Erdmute Alber, die der Frage nachgeht, wie der heutige Kinderhandel in Westafrika zu bewerten ist.
    Auf diese Weise wird der Bogen zwischen Moderne und Antike gespannt und der Blick auf mögliche Parallelen gelenkt. Das im Jahr 1950 initiierte und heute von Prof. Dr. Heinz Heinen, Universität Trier, geleitete Projekt "Forschungen zur antiken Sklaverei" hat seinen Sitz an der Mainzer Akademie. Es gilt als eines der größten und ertragreichsten Forschungsvorhaben der deutschen Altertumswissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg und hat auch international Anerkennung gefunden.


    Weitere Informationen:

    http://www.adwmainz.de/index.php?id=673 - Tagungsprogramm


    Bilder

    Steatitfigur eines kauernden schwarzen Sklavenjungen, 1. Jhdt. v. Chr. - 1. Jhdt. nach Chr. (Boston Museum Fine Arts)
    Steatitfigur eines kauernden schwarzen Sklavenjungen, 1. Jhdt. v. Chr. - 1. Jhdt. nach Chr. (Boston ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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