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Die Landmaschinenfabrik Bernard Krone GmbH aus Spelle bezahlt sämtliche Studienbeiträge für sechs Studenten der Fachhochschule Osnabrück / Landmaschinenbau ist neue Fachrichtung im klassischen Maschinenbau-Studium.
Was vor einem Jahr anfing, wird jetzt fortgesetzt: Wieder fördert die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH aus Spelle den Ingenieurnachwuchs an der FH Osnabrück mit Stipendien. Das Unternehmen hat für sechs Studenten der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Studienbeiträge übernommen. Somit sparen die Stipendiaten jeweils 600 Euro pro Semester - und zwar bis zum Ende des Studiums.
Ausgezeichnet wurden die besten Studierenden der Bachelor-Programme "Maschinenbau" und "Fahrzeugtechnik" des ersten Studienjahres: Michael Mersch, Dennis Rifert, Denis Schmitz, Bernd Terhorst, Tobias Timmermann und Til Von der Heyde. Sie haben in ihrem bisherigen Studium den besten Notendurchschnitt in ihren Studiengängen erreicht. Als Anerkennung ihrer Studienleistungen bekamen sie in Spelle ihre Förderurkunden. Überreicht wurden die Urkunden von Dr.-Ing. Josef Horstmann, Dipl.-Kfm. Bernard Krone, Klaus Reinhardt, Dipl.-Ing. Uwe Sasse und Uwe Schöttler.
"Seit vielen Jahren stehen wir im engen Kontakt zur Ingenieurfakultät der FH Osnabrück. Wir kennen und schätzen die hohe Qualität der dortigen Studiengänge", sagt Dr.-Ing. Horstmann, Geschäftsführer des Unternehmens. Deshalb sei er überzeugt, dass Studierende der neuen Bachelor-Programme hervorragend auf berufliche Anforderungen im Maschinen- und Fahrzeugbau vorbereitet werden. "Da liegt es für uns nahe, die Jahrgangsbesten dieser Studiengänge zu würdigen und finanziell zu unterstützen."
Über diese Anerkennung freuten sich nicht nur die prämierten Studenten, sondern auch der Studiendekan des Bereichs Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Eberhard Wißerodt, und sein Kollege Prof. Dr.-Ing. Norbert Austerhoff, die an der Feierstunde in der Speller Firma teilnahmen. "Enge Kooperationen mit der regionalen Industrie sind uns sehr wichtig, da die Stärke unserer Fachhochschule in der praxisnaher Ausbildung liegt", erklärt Prof. Wißerodt. "Firma Krone ist deshalb seit Jahren ein verlässlicher Partner unserer Fakultät." Praxissemester und Diplomarbeiten, gemeinsame Forschungsprojekte und Sponsoring bei studentischen Wettbewerben seien nur einige Beispiele dafür.
Die Zusammenarbeit mit der regionalen Landmaschinenindustrie hat eine strategische Bedeutung für die FH Osnabrück. Denn seit Jahren erlebt dieser Industriezweig einen deutlichen Aufschwung. "Moderne Landmaschinen zeichnen sind durch einen hohen Technologiegrad und eine große Schlagkraft aus", so Prof. Wißerodt. "Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wachsen die Mitarbeiterzahlen in Entwicklungsabteilungen stetig weiter. Auch die Wirtschaftskrise hat dieser Entwicklung bislang keinen Abbruch getan."
Deshalb gibt es an der FH Osnabrück seit dem Wintersemester 2008/09 eine neue Fachrichtung: Landmaschinenbau. Sie wird im Studiengang Maschinenbau angeboten und vermittelt fundierte Kenntnisse moderner Maschinen, Verfahren und Anlagen in den Bereichen Konstruktion und Landmaschinentechnik.
Folgende Module kennzeichnen diese Fachrichtung: Landtechnische Verfahren und Maschinen (sowohl in der Außen- als auch in der Innenwirtschaft), Hydraulik in Fahrzeugen, mobile Anwendungen sowie Validierung und Test von Landmaschinen. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter http://www.ecs.fh-osnabrueck.de - Studium - Maschinenbau.
Stolze Stipendiaten, ihre Förderer und Professoren vereint die Faszination für Maschinen (von links) ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Maschinenbau
regional
Studium und Lehre
Deutsch

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