idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
26.02.2009 14:37

Professor Jens Herrle neu am Fachbereich Geowissenschaften & Geologie / Förderung durch Krupp-Halbach-Stiftung

Stephan M. Hübner Marketing und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main

    FRANKFURT. Seit dem 1. Februar ist Jens Herrle (40) neuer Professor für Paläontologie und Biogeochemie am Institut für Geowissenschaften der Universität Frankfurt.

    Herrle kommt von der University of Alberta in Edmonton (Kanada), wo er seit 2006 am Department of Earth and Atmospheric Sciences als Canada Research Chair tätig war. Um nach Frankfurt zu kommen, lehnte er 2008 den Ruf auf eine Professur am Petroleum Institute in Abu Dhabi ab. Herrles Forschungsinteressen liegen im Bereich der Paläoumweltrekonstruktion und der Erforschung biogeochemischer Prozesse anhand von Meeresablagerungen des Meso- und Känozoikums. Dabei wendet er vor allem mikropaläontologische und geochemische Methoden (Isotopen- und elementgeochemische Untersuchungen kalkschaliger Mikrofossilien) an.

    Herrles Wechsel an die Universität Frankfurt wird durch das Förderprogramm 'Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland' der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung unterstützt. Im Rahmen dieser Initiative erhält er eine Förderung in Höhe von 100.000 Euro, die ausschließlich für Sachmittel verwendet werden sollen. Ziel des Förderprogramms ist es, deutsche Hochschulen dabei zu unterstützen, verstärkt Professuren mit internationaler Ausrichtung ins Leben zu rufen. Letztlich soll so ein Beitrag dazu geleistet werden, die internationalen Forschungsbeziehungen zu stärken, den Wettbewerbsgedanken unter den Hochschulen zu fördern und die Hochschulen anzuregen, gezielt Prioritäten hinsichtlich ihres wissenschaftlichen Profils zu setzen. Unter anderem sollen vor diesem Hintergrund deutsche Hochschullehrer, die im Ausland tätig sind, wieder für eine Lehr- und Forschungstätigkeit in Deutschland gewonnen werden. An der Goethe-Universität unterstützte die Stiftung bereits 2007 die Berufung des zuvor in den USA tätigen Pharmakologen Prof. Jochen Klein.

    -----

    Informationen Prof. Jens O. Herrle, Institut für Geowissenschaften, Facheinheit Paläontologie, Altenhöferallee 1, Tel: (069) 798-40180, jens.herrle@em.uni-frankfurt.de

    -----

    Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Uni den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigt sich die Goethe-Universität als eine der forschungsstärksten Hochschulen.

    -----

    Herausgeber Der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Redaktion Stephan M. Hübner, Pressereferent. Abteilung Marketing und Kommunikation, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main, Tel: (069) 798-23753,
    Fax: (069) 798-28530, huebner@pvw.uni-frankfurt.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geowissenschaften, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).