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23.06.2009 16:55

Chemie an der Universität Leipzig. Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Dr. Bärbel Adams Pressestelle
Universität Leipzig

    Mit einem neuen Buch, das sich der Geschichte der Chemie an der Universität Leipzig widmet, haben Lothar Beyer, Joachim Reinhold und Horst Wilde als Herausgeber das Spektrum der Veröffentlichungen zur Geschichte der Universität Leipzig im Jubiläumsjahr erweitert. Dieser Band widmet sich besonders der Leipziger universitären Chemie im 20. Jahrhundert.

    22 Autoren sind in dem Festband des Passage-Verlages mit Beiträgen vertreten. Auf mehr als 400 Seiten und mit über 280 Abbildungen erhält der interessierte Leser ein eindrucksvolles Bild von der Naturwissenschaft Chemie in Leipzig. Im Schoße der Medizin entstanden, wurde sie im Zuge der großen Universitätsreform um 1830 eigenständig und nahm von da an eine beeindruckende Entwicklung. Sie erlangte Weltgeltung mit den Schulen von Hermann Kolbe, Wilhelm Ostwald, Ernst Beckmann, Arthur Hantzsch und anderen hervorragenden Chemikern.

    Erstmalig wird in diesem Festband die Leipziger universitäre Chemie in ihrer Gesamtheit im vergangenen 20. Jahrhundert geschildert, wobei als Schwerpunkt die Entwicklung der Teildisziplinen bzw. Wissenschaftsgebiete nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart gesetzt wurde.

    Unterschiedliche gesellschaftliche Systeme und die Wiedervereinigung Deutschlands vor 20 Jahren haben sich gravierend auch auf die Strukturen, die Lehre, die Forschung und die Anwendung der Forschungsergebnisse auf dem Fachgebiet Chemie ausgewirkt. Hier wird wohl erstmals für eine ostdeutsche Universität ein solcher Rückblick gewagt, der viele Heutige besser verstehen lässt, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren und welche Erfolge, wie zum Beispiel die frühzeitige Etablierung der Analytischen, Theoretischen und Biochemie, erreicht wurden.

    Für die Absolventen, Studenten, ehemaligen Mitarbeiter und alle weiteren an der Chemie in Leipzig Interessierten und Neugierigen gewinnt das Buch an Originalität auch durch die detaillierte Beschreibung der Laboratorien und Werkstätten, die Zusammenstellung der verfassten Bücher, der veranstalteten Kongresse, der Berufungen, Ehrungen und Auszeichnungen, die Beschreibung Leipziger Chemikervereinigungen und anderem. Schließlich wird das Werk abgerundet mit einem Blick auf die bekannt gesellige Chemikergemeinde, wobei im Gedächtnis gebliebene Anekdoten den Insider an manch fröhliche Ereignisse erinnern.

    Das fest eingebundene und mit vielen farbigen Abbildungen versehene Buch ist zum moderaten Preis von 19, 50 Euro im Handel oder beim Verlag erhältlich. Sein Erscheinen ist mehreren großzügigen Sponsoren und Spendern zu danken, von denen stellvertretend das Carl Bosch Museum Heidelberg gGmbH, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und die Universität Leipzig selbst hier genannt seien.


    Bilder





    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Chemie, Geschichte / Archäologie
    überregional
    Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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