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25.06.2009 11:29

Zweite Förderperiode für das Graduiertenkolleg "Generationengeschichte"

Dr. Bernd Ebeling Presse, Kommunikation und Marketing
Georg-August-Universität Göttingen

    Das Graduiertenkolleg "Generationengeschichte. Generationelle Dynamik und historischer Wandel im 19. und 20. Jahrhundert" startet zum Herbst dieses Jahres in eine zweite Förderperiode: Nach positiver Begutachtung stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Ausbildung exzellenter Nachwuchswissenschaftler Fördermittel in Höhe von insgesamt gut zwei Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird das 2005 an der Georg-August-Universität eingerichtete Kolleg seine erfolgreiche Arbeit vom 1. Oktober 2009 an für weitere viereinhalb Jahre fortsetzen. Das Promotionsprogramm ist Teil der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen.

    Göttingen, 25. Juni 2009 - Pressemitteilung Nr. 127/2009

    Zweite Förderperiode für das Graduiertenkolleg "Generationengeschichte"
    DFG bewilligt zwei Millionen Euro für die Ausbildung exzellenter Nachwuchswissenschaftler

    (pug) Das Graduiertenkolleg "Generationengeschichte. Generationelle Dynamik und historischer Wandel im 19. und 20. Jahrhundert" startet zum Herbst dieses Jahres in eine zweite Förderperiode: Nach positiver Begutachtung stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Ausbildung exzellenter Nachwuchswissenschaftler Fördermittel in Höhe von insgesamt gut zwei Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird das 2005 an der Georg-August-Universität eingerichtete Kolleg seine erfolgreiche Arbeit vom 1. Oktober 2009 an für weitere viereinhalb Jahre fortsetzen. Das Promotionsprogramm ist Teil der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen.

    Anliegen des Graduiertenkollegs ist es, Entstehung und Bedeutung von Generationen mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und Umbrüche kritisch zu hinterfragen. Dabei geht es um kulturelle Identitätspolitik, künstlerische Stilbildung und ökonomische Ressourcenverteilung, aber auch um politische Konfliktsituationen und geschichtliche Tradierung. "Im Verbund historisch arbeitender Kultur- und Sozialwissenschaftler wollen wir ,Generation' neben Klasse, Geschlecht und Ethnizität als Kategorie der Differenzierung in einem interdisziplinären Forschungsfeld etablieren", erläutert der Sprecher des Kollegs, der Historiker Prof. Dr. Bernd Weisbrod.

    Für die Doktoranden am Graduiertenkolleg stehen in der zweiten Förderperiode 16 Stipendien zur Verfügung. Zudem werden eine Postdoktorandenstelle und ein Qualifizierungsstipendium finanziert. Betreut werden die Kollegiaten von Hochschullehrern des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte sowie von Wissenschaftlern aus der Deutschen Philologie, der Islamwissenschaft, der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie, der Kunstgeschichte, der Pädagogik, der Soziologie und der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Das Forschungs- und Studienprogramm umfasst Seminare, Kolloquien, Symposien und Vorträge sowie internationale Autumn Schools. Darüber hinaus verbringen die Doktorandinnen und Doktoranden ein Semester im Ausland.
    Informationen im Internet sind unter abrufbar.

    Kontaktadresse:
    Prof. Dr. Bernd Weisbrod
    Georg-August-Universität Göttingen
    Philosophische Fakultät
    Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte
    Platz der Göttinger Sieben 5, 37073 Göttingen
    Telefon (0551) 39-4657, Fax (0551) 39-4632
    e-mail: sekweisb@gwdg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.generationengeschichte.uni-goettingen.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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