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10.07.2009 14:00

Erfolg der Freien Universität Berlin im DAAD-Wettbewerb: Neues Exzellenzzentrum in St. Petersburg bewilligt

Carsten Wette Kommunikations- und Informationsstelle
Freie Universität Berlin

    Die Freie Universität Berlin wird gemeinsam mit der Staatlichen Universität St. Petersburg das erste Exzellenzzentrum für Forschung und Lehre in Russland aufbauen. Beide Institutionen sind erfolgreich aus einem Wettbewerb des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) hervorgegangen. Ziel dieser Exzellenzzentren ist, die besonderen Stärken der deutschen Wissenschaft herauszustellen und die internationale Vernetzung insbesondere in der Nachwuchsausbildung voranzutreiben. Das neue Zentrum soll in den kommenden fünf Jahren mit rund 1,25 Millionen Euro gefördert werden. Die Mittel werden vom Auswärtigen Amt bereitgestellt.

    Das interdsiziplinäre Exzellenzzentrum German-Russian Interdisciplinary Science Center (G-RISC) baut auf einer langen Tradition der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Naturwissenschaftlern auf. Die Freie Universität Berlin arbeitet bereits seit mehr als 40 Jahren eng mit der Universität St. Petersburg zusammen. In den vergangenen Jahren wurde unter Federführung der Freien Universität Berlin bereits das Russisch-Deutsche Labor an der Speicherring-Anlage BESSY-II in Berlin-Adlershof aufgebaut, und es wurden zahlreiche Austauschprogramme mit der Universität St. Petersburg initiiert. Diese etablierte Zusammenarbeit führender Arbeitskreise ist die Basis für das Exzellenzzentrum G-RISC.

    Mit der Einrichtung von G-RISC eröffnet sich eine neue Dimension der Zusammenarbeit in der naturwissenschaftlichen Forschung und Lehre. Wissenschaftler der Fächer Physik, Geophysik, Physikalische Chemie und Mathematik werden über die Fachgrenzen hinweg zusammenarbeiten. Insgesamt werden mehr als 30 Institutionen und mehr als 100 Arbeitsgruppen aus Russland und Deutschland in dem Zentrum forschen und lehren. Daraus eröffnen sich neue Möglichkeiten der interdisziplinär ausgerichteten Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dies ist Grundlage für eine international sichtbare und langfristige Zusammenarbeit führender Naturwissenschaftler aus Russland und Deutschland. Sie leisten einen Beitrag zur aktuellen Forschung zu nanoskopischen Materialien, intermolekularen Wechselwirkungen und ultraschnellen Prozessen.

    Für weitere Informationen und Interview-Wünsche:
    Prof. Dr. Eckart Rühl, Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin,
    Telefon: 030 /838-52396 und 030 /838-52096, E-Mail: ruehl@chemie.fu-berlin.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


     

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